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Hamburg will Serien mit zwei Millionen Euro unterstützen

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Hamburg will Serien mit zwei Millionen Euro unterstützen

10.12.2019, 13:11 Uhr | dpa

In Hamburg sollen künftig mehr hochwertige Serien zum Beispiel für Streamingdienste gedreht werden. Dafür will die Hansestadt die Mittel für die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) um zwei Millionen Euro aufstocken. Das sieht ein Antrag der rot-grünen Regierungsfraktionen vor, über den in der kommenden Woche in der Bürgerschaft abgestimmt werden soll. Wird er absegnet, könnte die Filmförderung von 2020 an Filmemacher bei der Serienproduktion zusätzlich unterstützen. Es sei zudem geplant, das zusätzliche Geld auch im Doppelhaushalt 2021/2022 fortzuschreiben, sagte eine FFHSH-Sprecherin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

FFHSH-Geschäftsführer Helge Albers zufolge kann Hamburg damit nun auch vor die Kamera von sogenannten High-End-Serien geholt werden. "Künftig können Serien auf Kinoniveau direkt in unserer Region entwickelt und gedreht werden. Das ist ein starkes Signal für einen starken Filmstandort", sagte Albers laut Mitteilung.

Noch im Oktober hatten Hamburger Filmemacher, darunter auch Starregisseur Fatih Akin, mehr Geld für Serien aus der Hansestadt gefordert. Ohne spezielle Serienförderung fürchteten die Produzenten eine Abwanderung nach Berlin, München oder Nordrhein-Westfalen, wo es eine derartige Förderung bereits gibt. Als Beispiel dafür nannten die Filmemacher die international sehr erfolgreiche Serie "Bad Banks", die Studio Hamburg entwickelt habe, die jedoch in Luxemburg, Frankfurt und Berlin gedreht wurde.

2018 hatte die FFHSH rund 12,5 Millionen Euro für regionale Filme ausgegeben. Ein Großteil der Zuschüsse floss in Kinoproduktionen, etwa 600 000 Euro in die Produktionsförderung von Fernsehserien. Hamburg unterstützt die Filmförderung bislang mit mehr als acht Millionen Euro jährlich.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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