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Hamburg: SEK geht mit Panzerfahrzeug gegen Liebesschwindler vor

Schweres Geschütz  

SEK geht mit Panzerfahrzeug gegen Liebesschwindler vor

13.12.2019, 17:38 Uhr | dpa

Hamburg: SEK geht mit Panzerfahrzeug gegen Liebesschwindler vor. Scharfschützen des SEK: In Hamburg waren Einheiten der Polizei gegen Liebesschwindler im Einsatz. (Quelle: imago images/Symbolbild/Future Image)

Scharfschützen des SEK: In Hamburg waren Einheiten der Polizei gegen Liebesschwindler im Einsatz. (Quelle: Symbolbild/Future Image/imago images)

Mit schwerem Geschütz überraschte eine Spezialeinheit der Polizei  einen mutmaßlichen Betrüger zu Hause in Hamburg. Der Mann soll ein Liebesschwindler sein – und aus der Rocker-Szene stammen.

Um einen Liebesschwindler festzunehmen, hat die Hamburger Polizei am frühen Freitagmorgen schwere Geschütze aufgefahren. Für den Zugriff auf die Erdgeschoss-Wohnung des Gesuchten im Stadtteil Fuhlsbüttel war das Spezialeinsatzkommando (SEK) mit einem gepanzerten Polizeifahrzeug angerückt. Damit waren die Beamten durch eine Hecke auf die Terrasse des 38 Jahre alten Mannes gefahren. "Das diente der Sicherheit der Beamten", sagte eine Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Mann aus dem Rockermilieu

Der polizeibekannte Mann habe sich schließlich widerstandslos festnehmen lassen. Bei dem 38-Jährigen gebe es den Hintergrund einer Rockerzugehörigkeit. Diese spiele aber in diesem Verfahren keine Rolle, sagte die Sprecherin weiter. 

Ihm und einem Bekannten wird Betrug und der Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen. Seit Oktober dieses Jahres sollen die beiden einem Mann und einer Frau Liebesbeziehungen vorgespielt und sie so um viel Geld gebracht haben. Der Sprecherin zufolge handelt es sich dabei um einen fünfstelligen Geldbetrag.


Im Zuge der Ermittlungen waren am Freitagmorgen Wohnungen, Aufenthaltsorte und Geschäftsräume in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern durchsucht worden. Auch der zweite Mann, ein 33-Jähriger, wurde festgenommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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