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Hamburg: Erster Bericht zur Situation der Flüchtlinge

Bericht von Behörde  

So ist die Situation der Flüchtlinge in Hamburg

18.12.2019, 13:25 Uhr | dpa

Hamburg: Erster Bericht zur Situation der Flüchtlinge. Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhard: Die Behörde informiert über die Flüchtlingssituation in Hamburg. (Quelle: dpa/Markus Scholz)

Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhard: Die Behörde informiert über die Flüchtlingssituation in Hamburg. (Quelle: Markus Scholz/dpa)

Wie viele Menschen suchen Schutz in Hamburg, wer sind sie und wo kommen sie her? Die Hamburger Sozialbehörde hat einen Bericht dazu vorgelegt.

Die Hamburger Sozialbehörde hat den ersten Bericht zur Lage der Flüchtlinge in der Hansestadt vorgelegt. Danach lebten Ende 2018 rund 56.000 Geflüchtete in Hamburg. Das sind etwa drei Prozent der Gesamtbevölkerung. Vor allem in den Jahren 2015 und 2016 gab es, wie im gesamten Bundesgebiet, hohe Zugangszahlen, teilte die Sozialbehörde am Mittwoch mit. Der Lebenslagenbericht zur Situation der Geflüchteten ist nach Angaben der Behörde der erste dieser Art für ein Bundesland.

Ein Viertel der Geflüchteten ist minderjährig

Im Jahr 2015 kamen monatlich rund 1.700 Geflüchtete, die von der Stadt untergebracht werden mussten, nach Hamburg. Seit 2017 liegt diese Zahl konstant bei rund 250 Personen im Monat.

Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge stammt aus Afghanistan, Syrien, dem Iran und Irak. Ein Viertel der Geflüchteten ist minderjährig. Rund 8.800 der Schutz suchenden Menschen dürfen laut dem Bericht dauerhaft in Deutschland bleiben.

"Mit vielen Maßnahmen konnten wir den Herausforderungen gut begegnen", sagte Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD). Das Engagement Tausender Hamburger habe dazu beigetragen, dass Ankunft und Integration gut gelingen. Hamburg sehe Zuwanderung daher auch als Chance für die Entwicklung der Stadtgesellschaft. "Viele der Geflüchteten haben diese Chance schon ergriffen und sind mittlerweile neue Nachbarn – sie haben einen Job, eine Wohnung und eine Perspektive", meinte Leonhard.


Oberstes Ziel ist es laut Sozialbehörde, die in öffentlichen Unterkünften lebenden Menschen – 26.000 waren es Ende 2018 – in Wohnungen zu vermitteln. Das ist bis Ende 2018 bei 12.000 Menschen gelungen, nicht zuletzt auch durch eigenes und ehrenamtliches Engagement. 18.000 Geflüchtete haben einen Job gefunden, knapp 16.000 suchten noch einen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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