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Hafencity wächst gen Elbbrücken: Baubeginn für neue Projekte

Hamburg  

Hafencity wächst gen Elbbrücken: Baubeginn für neue Projekte

15.01.2020, 14:49 Uhr | dpa

Hafencity wächst gen Elbbrücken: Baubeginn für neue Projekte. Baukräne stehen auf einer Baustelle in der Hafencity

Baukräne stehen auf einer Baustelle mit mehreren Wohnhäusern am Bakenhafen in der Hafencity. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

In der Hamburger Hafencity sollen in diesem Jahr bei mehreren Projekten die Bauarbeiten beginnen. Darunter sind das Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof, die Sportanlagen im Oberhafen und die Grundschule am Baakenhafen, wie der Chef der Hamburger Hafencity GmbH, Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, am Mittwoch ankündigte. Sie seien für das kulturelle und soziale Gefüge der Hafencity sehr wichtig. Gleichzeitig fülle sich der Stadtteil mit Leben. Rund 2800 Wohnungen seien in dem Gebiet zwischen Strandkai und Elbbrücken bereits fertiggestellt worden, 1350 Wohneinheiten befänden sich 2020 im Bau.

Aspekte der Ressourceneffizienz, der klimaneutralen Energieversorgung und der autoarmen Mobilität seien entscheidende Fragen, betonte Bruns-Berentelg. "Wir müssen uns der Verantwortung stellen und als Teil des Planeten denken." Die Hafencity verstehe sich als ein "Labor des nachhaltigen Bauens". Beim Bau des Wohngebäude "Moringa" sollen beispielsweise recycelte, unter sozialen Arbeitsbedingungen und bei geringem Energieverbrauch hergestellte Materialien verwendet worden. Dächer und Fassaden sollen als grüne und biodiverse Flächen gestaltet werden. "Die Anforderungen an Städte gehen heute nicht mehr von Stadtplanern, sondern von der Wissenschaft und der Politik aus", sagte Bruns-Berentelg.

Auch in den angrenzenden Stadtteilen Billebogen, Grasbrook sowie in der "Science City" in Hamburg Bahrenfeld stünden in diesem Jahr wichtige Schritte bevor. So will die Hafencity GmbH für den "Stadteingang Elbbrücken" in Billebogen im Sommer ein Rahmenkonzept vorlegen. Über die Ausgestaltung des Stadtteils Grasbrook soll es im April mehr Klarheit geben. Eine der größten Herausforderungen stelle hierbei die Verknüpfung mit den umliegenden Stadtteilen, insbesondere der Veddel, dar.

Eine Idee hierfür ist ein freitragendes, etwa 500 Meter langes, transparentes Hallendach, das den Grasbrook mit der Veddel verbinden soll. "Ich wünsche mir einen öffentlichen Treffpunkt, eine gemeinsame Mitte für die Menschen aus Grasbrook und Veddel und alle Hamburger", erklärte Bruns-Berentelg. Anfang April soll entschieden werden, welcher der vier eingereichten Entwürfe für das Grasbrook-Gebiet umgesetzt wird.

"Die Städte spielen insgesamt eine fundamentale Rolle", sagte Bruns-Berentelg. Dort würden die Themen der Politik angestoßen. "Wir dürfen uns nicht nur auf einen Aspekt konzentrieren", ergänzte Bruns-Berentelg. Innovation bedeute, eine große Bandbreite an Aspekten, auch Fragen der Gentrifizierung, der Umweltverträglichkeit und der Digitalisierung zu berücksichtigen.

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