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Hamburg: Fischmarkt nach Orkantief "Sabine" unter Wasser

Sturmtief "Sabine"  

Hamburger Fischmarkt steht unter Wasser

11.02.2020, 18:46 Uhr | dpa, t-online

Hamburg: Fischmarkt nach Orkantief "Sabine" unter Wasser. Der Fischmarkt steht während einer Sturmflut unter Wasser: Am Dienstag und Mittwoch soll es zwei weitere Sturmfluten geben. (Quelle: dpa/Daniel Bockwold)

Der Fischmarkt steht während einer Sturmflut unter Wasser: Am Dienstag und Mittwoch soll es zwei weitere Sturmfluten geben. (Quelle: Daniel Bockwold/dpa)

Orkantief "Sabine" hat Hamburg eine schwere Sturmflut und heftige Böen beschert. Das Wasser der Elbe stieg auch einen Tag später nochmal an – und überflutete den Fischmarkt.

Wegen des Orkantiefs "Sabine" kam es in Hamburg am Montagnachmittag zu einer schweren Sturmflut, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie mitteilte. Die Elbe stieg auf 2,70 Meter über dem mittleren Hochwasser und überschwemmte den Fischmarkt sowie angrenzende Straßen.

Auch am Dienstag konnte für die Anwohner noch keine Entwarnung gegeben werden, denn dann folgte das zweite Hochwasser. Laut NDR-Informationen stieg das Wasser auf 1,74 Meter über dem mittleren Hochwasser. Bis Mittwochabend sind demnach drei weitere Sturmfluten vorhergesagt.

Schaulustige am Fischmarkt in Hamburg: Auf 2,70 Meter über dem mittleren Hochwasser war die Elbe am Montagnachmittag angestiegen. (Quelle: imago images/teamwork)Schaulustige am Fischmarkt in Hamburg: Auf 2,70 Meter über dem mittleren Hochwasser war die Elbe am Montagnachmittag angestiegen. (Quelle: teamwork/imago images)

Hamburger Flughafen streichte viele Flüge

Auch am Hamburger Flughafen sorgte "Sabine" für Probleme. Am Montag mussten rund ein Drittel der 360 Starts und Landungen gestrichen werden. Die Lage normalisierte sich nachmittags.

"Sabine" hinterlässt zahlreiche Schäden

Am Sonntag und in der Nacht zum Montag war "Sabine" über Hamburg hinweggefegt und hatte zahlreiche Schäden angerichtet. Bei einem Unfall auf der A1 wurden zwei Menschen leicht verletzt. Nach Angaben der Feuerwehr waren sie mit ihrem Auto nahe der Anschlussstelle Harburg gegen einen umgerissenen Baum gefahren.

Im Stadtteil Blankenese stürzte eine Kastanie in ein Einfamilienhaus. Das Dach und zwei Wände seien eingestürzt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Eigentümerin sagte, sie habe den Baum längst fällen lassen wollen, doch die Behörden hätten die Anträge immer wieder abgelehnt, den letzten im Januar. Die Feuerwehr zählte insgesamt rund 350 Unwettereinsätze bis zum Montagmorgen.

Waldschäden sind noch nicht absehbar

Die Hamburger Verkehrsbehörde warnte vor dem Betreten der Wälder. Die Auswirkungen des Sturms seien noch nicht abschätzbar, hieß es. Die Mitarbeiter der Forstverwaltung konnten die Schäden bislang nicht begutachten, weil sie sich aus Arbeitsschutzgründen nicht länger in den Wälder aufhalten dürften. 

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