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Anschlag in Hanau: Wahlkampf in Hamburg abgebrochen

Nach Hanau  

SPD und Grüne brechen Wahlkampf in Hamburg vorübergehend ab

20.02.2020, 14:40 Uhr | t-online.de, dpa

Anschlag in Hanau: Wahlkampf in Hamburg abgebrochen. Katharina Fegebank und Peter Tschentscher beim Wahlduell zur Hamburger Bürgerschaftswahl: Die Spitzenkandidaten haben ihre Wahlkampfevents abgesagt.  (Quelle: imago images/Chris Emil Janßen)

Katharina Fegebank und Peter Tschentscher beim Wahlduell zur Hamburger Bürgerschaftswahl: Die Spitzenkandidaten haben ihre Wahlkampfevents abgesagt. (Quelle: Chris Emil Janßen/imago images)

In Hamburg überschatten die Ereignisse in Hanau den Wahlkampf zur Bürgerschaft. Die SPD und die Grünen haben ihre Wahlveranstaltungen abgesagt – und rufen nun zum Protest auf dem Rathausmarkt auf. 

Die SPD Hamburg hat ihre Wahlkampfabschlussveranstaltung am Donnerstag wegen der mutmaßlich rechtsextremen und rassistischen Gewalttat von Hanau abgesagt. "Stattdessen rufen wir dazu auf, sich um 16.30 Uhr auf dem Rathausmarkt dem Protest und dem Gedenken an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau anzuschließen", twitterte die Landesvorsitzende und Sozialsenatorin Melanie Leonhard.

"Angesichts der schrecklichen Ereignisse in Hanau dürfen wir den Wahlkampf nicht einfach weiterführen", erklärte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).

Ursprünglich wollten die Sozialdemokraten am Abend das Finale vor der Bürgerschaftswahl am Sonntag mit Bundesarbeitsminister und Parteivize Hubertus Heil, mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (alle SPD) bestreiten.

Auch seine Herausforderin im Wahlkampf, Katharina Fegebank von den Grünen, hat auf Twitter zur Versammlung vor dem Rathaus aufgerufen. Die Partei gab bekannt, dass auch ihre Wahlkampfveranstaltung "Auf'n Schnack mit Katharina Fegebank" am Donnerstag nicht wie geplant stattfinden wird. 

Ursprünglich sollte auch der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, daran teilnehmen. Er wird nun ebenfalls auf dem Rathausmarkt erwartet.

Nach Anschlag in Hessen

Ein 43-jähriger Deutscher hat am späten Mittwochabend im hessischen Hanau zehn Menschen und sich selbst erschossen.

Nach Angaben des hessischen Innenministers gibt es Hinweise auf ein "fremdenfeindliches Motiv". Der Generalbundesanwalt ermittelt demnach wegen des Verdachts auf eine terroristische Gewalttat.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche

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