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Greta Thunberg in Hamburg – "Die Krise ist hier und jetzt"

Klimastreik in Hamburg  

Greta Thunberg warnt: "Die Krise ist hier und jetzt"

21.02.2020, 18:33 Uhr | dpa, t-online.de

Greta Thunberg in Hamburg – "Die Krise ist hier und jetzt". Great Thunberg: Sie lief bei der Demonstration von "Fridays for Future" in Hamburg mit. (Quelle: dpa/Christian Charisius)

Great Thunberg: Sie lief bei der Demonstration von "Fridays for Future" in Hamburg mit. (Quelle: Christian Charisius/dpa)

In Hamburg sind Tausende für einen besseren Klimaschutz auf die Straße gegangen. Mit dabei war auch Greta Thunberg, die die Demonstranten von "Fridays for Future" besuchte.

Zwei Tage vor der Bürgerschaftswahl gingen in Hamburg am Freitag wieder Tausende Schüler und Studenten für eine bessere Klimapolitik auf die Straße. Zu Beginn der Klimademonstration von "Fridays for Future" haben die Teilnehmenden eine Schweigeminute eingelegt. Sie gedachten damit der Opfer der mutmaßlich rassistisch motivierten Gewalttat im hessischen Hanau in der Nacht zum Donnerstag.

Abschlusskundgebung mit Greta Thunberg

Die Polizei sprach von etwa 10.000 Teilnehmern beim Auftakt mit weiterem Zulauf. Die Veranstalter schätzten die Zahl zunächst auf 25.000, später auf 60.000. Nach der Auftaktkundgebung am Heiligengeistfeld zogen die Demonstranten durch die Hamburger Innenstadt.

Bei der Abschlusskundgebung sprach auch die Klima-Aktivistin Greta Thunberg. In ihrer Rede forderte sie mehr Einsatz der Politik gegen den Klimawandel. "Die Entscheidungsträger verhalten sich immer noch so, als ob alles gut wäre und die Wissenschaft wird immer noch ignoriert", sagte Thunberg. "Das ist das Jahr 2020. Und wir müssen jetzt echtes Handeln sehen", sagte die 17-Jährige. "Die Krise ist hier und jetzt und nicht in der fernen Zukunft. Wir sind müde, konstant außen vor gelassen zu werden." Sie wisse nicht, wie Politiker ihren Kindern in die Augen schauen können, während sie ihnen die Zukunft stehlen. "Wenn genug Menschen mitmachen, den Wandel voranzutreiben, dann kann der Wandel auch gelingen."

Greta Thunberg: Die Schwedin forderte in Hamburg mehr Einsatz der Politik. (Quelle: Reuters/Fabian Bimmer)Greta Thunberg: Die Schwedin forderte in Hamburg mehr Einsatz der Politik. (Quelle: Fabian Bimmer/Reuters)

Zu Beginn der Demo traten außerdem die Hamburger Hip-Hop-Gruppe Fettes Brot und zahlreiche andere Künstler auf.

Zwei Tage vor der Bürgerschaftswahl

"Wir stehen an einem Scheideweg: Rasen wir weiter auf den Abgrund zu oder ziehen wir die Notbremse?", sagte Dalila Nouame, Sprecherin von "Fridays for Future" Hamburg vor der Demonstration. 2019 sei das Jahr der Aufmerksamkeit gewesen. "2020 muss jetzt das Jahr der politischen Verbesserungen und Veränderungen werden", so Nouame. Der Klimaplan, den der rot-grüne Senat in Hamburg vorgelegt habe, sei nicht kompatibel mit dem Pariser Klimaabkommen und dem Ziel, die globale Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen.

Beim bislang größten globalen Klimastreik in Hamburg am 20. September 2019 gingen laut Polizei etwa 70.000 Menschen rund um die Binnenalster auf die Straße, die Veranstalter sprachen von 100.000 Teilnehmern. Im November waren es 50.000 Menschen, damals spielte die Hamburger Band Deichkind. Vor fast genau einem Jahr – am 1. März – hatte die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg das erste Mal an einem Klimastreik in Hamburg teilgenommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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