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Mittagessen an Hamburger Schulen soll besser werden

Hamburg  

Mittagessen an Hamburger Schulen soll besser werden

21.02.2020, 16:23 Uhr | dpa

Die Schulbehörde will die Qualität des Mittagessens an Hamburger Schulen verbessern. Die Preisobergrenze für ein Mittagessen werde ab August 2020 von bisher 3,50 Euro auf 3,90 Euro angehoben, teilte die Behörde am Freitag mit. Darauf habe man sich mit Vertretern der Hamburger Caterer geeinigt. "Den Kindern und Eltern entstehen in diesem Jahr keine Mehrkosten, denn die Schulbehörde wird die Preissteigerung von 40 Cent pro Mittagessen ausgleichen", sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD).

Kritik kam von der CDU. Die Schulbehörde habe erst nach wochenlangem Druck eingelenkt, monierte die Bürgerschaftsabgeordnete Birgit Stöver. "Die Preiserhöhung ist aus Sicht der CDU-Fraktion richtig und wichtig, um gesundes und auch weiterhin qualitativ hochwertiges Schulessen sowie eine faire Entlohnung der Caterer der Schulkantinen zu garantieren", sagte sie weiter. Nur im ersten Schritt garantiere die Schulbehörde, die Erhöhung vollumfänglich selbst auszugleichen - das sei zu kurz gesprungen.

Für die Hamburger Caterer erklärte Okan Saiti: "Diese Preiserhöhung war lange überfällig! Jetzt muss es gemeinsam mit der Politik weitergehen: Wir brauchen eine langfristig gesicherte Entlastung der Eltern, damit mehr Kinder in den Ganztagsschulen am Essen teilnehmen können", sagte er laut Mitteilung der Behörde. "Und wir wollen den Qualitäts-Standard weiterentwickeln - mehr Bio und mehr regionale Produkte." Klar sei: Essens-Qualität sei nicht zum Nulltarif zu haben.

An normalen Schultagen werden den Angaben zufolge mehr als 70 000 Mahlzeiten von den knapp 50 Catering-Betrieben für die Mädchen und Jungen an den 370 staatlichen Schulen zubereitet. Diese Gesamtkosten von künftig 70 Millionen Euro finanzierten die Schulbehörde mit rund 24 Millionen Euro, der Bund mit rund 20 Millionen Euro und die Eltern mit rund 26 Millionen Euro pro Jahr. Rund ein Drittel aller Kinder dürften kostenlos in der Schule essen, weil ihre Familien kein Einkommen beziehen.

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