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Erinnerungsstätten an DDR-Grenze sollen sich vernetzen

Hamburg  

Erinnerungsstätten an DDR-Grenze sollen sich vernetzen

27.02.2020, 11:41 Uhr | dpa

Mit einem vor zwei Jahren bewilligten Projekt will die Metropolregion Hamburg die Erinnerung an die deutsch-deutsche Grenze in Norddeutschland wachhalten. Die Museen, Ausstellungen, Erinnerungsorte und Gedenkzeichen an dem rund 300 Kilometer langen Grenzabschnitt zwischen der Ostsee und der Lüneburger Heide sollen sich vernetzen und professionalisieren, teilte die Metropolregion am Donnerstag in Lüneburg mit. Nun liegen erste Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung vor. Danach soll am Ende ein Netzwerk von themenübergreifenden Lernorten stehen, das gemeinsam neue Zielgruppen gewinnen kann.

Die "Erinnerungslandschaft deutsch-deutsche Grenze" sei gleichermaßen lebendig wie bedroht, weil es oft an Perspektiven, Strukturen, Personal und Finanzen mangele, heißt es in der Mitteilung. Die Metropolregion trägt mit einer halben Million Euro rund 80 Prozent der Kosten für den ersten Schritt, der auf drei Jahre angelegt sei. Die Federführung habe der Landkreis Lüchow-Dannenberg mit dem größten Anteil an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Weitere Partner sind die Kreise und kreisfreien Städte Lübeck, Herzogtum Lauenburg, Nordwestmecklenburg, Ludwigslust-Parchim, Lüneburg und Uelzen. Die Metropolregion hat bislang 24 Museen und Erinnerungsorte erfasst, die bei dem Projekt mitwirken, von der Grenzdokumentationsstätte Lübeck-Schlutup bis zum Museum Deutsche Einheit in Bad Bodenteich.

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