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Corona: Große Hamburger Theater stellen Spielbetrieb ein

Hamburg  

Corona: Große Hamburger Theater stellen Spielbetrieb ein

12.03.2020, 15:52 Uhr | dpa

Corona: Große Hamburger Theater stellen Spielbetrieb ein. Konzertbesucher sitzen im Großen Saal der Elbphilharmonie

Konzertbesucher sitzen im Großen Saal der Elbphilharmonie. Foto: Christian Charisius/dpa (Quelle: dpa)

Wegen des sich immer weiter ausbreitenden Coronavirus stellen alle großen Kulturbetriebe in Hamburg bis Ende April den Spielbetrieb ein. Die Absage gelte von Freitag an, wie die Hamburger Kulturbehörde am Donnerstag mitteilte. Sie betreffe alle staatlichen Theater und Konzerthäuser sowie das Kulturzentrum am Kampnagel. Damit fallen von Freitag an alle Veranstaltungen in Elbphilharmonie, der Laeiszhalle, der Hamburgischen Staatsoper, des Deutschen Schauspielhauses, des Thalia-Theaters und Kampnagel aus. Die Absage gelte zunächst bis zum 30. April.

Die Gesundheitsbehörde hat eine Allgemeinverfügung zum Umgang mit Großveranstaltungen erlassen, derzufolge Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern nicht mehr stattfinden dürfen. Für Häuser mit weniger als 1000 Plätzen gelten weiterhin die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes für eine Risikoabwägung. Wenn die von den Veranstaltern nicht umgesetzt werden können, müssen auch kleinere Veranstaltungen abgesagt werden, hieß es in der Mitteilung der Behörde weiter.

"Der Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger ist in dieser Situation das Wichtigste und war ausschlaggebend für die jetzt getroffene, klare Entscheidung in unseren Häusern", sagte Kultursenator Carsten Brosda (SPD) dazu. Klar sei, dass die Kulturbehörde nach Kräften unterstützen werde. "Wir arbeiten derzeit an Modellen, wie die wirtschaftlichen Folgen so gut wie möglich abgefedert werden können. Ich erwarte, dass sich dabei auch der Bund seiner nationalen Aufgabe bewusst ist und die Länder und Kommunen dabei unterstützt."

Das neuartige Coronavirus hat nun 80 Menschen in Hamburg befallen. Seit Mittwoch haben sich der Gesundheitsbehörde zufolge 26 neue Infektionen mit Sars-Cov-2 bestätigt.

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