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Senatorin sieht bei Schutzkleidung "Licht am Horizont"

Hamburg  

Senatorin sieht bei Schutzkleidung "Licht am Horizont"

02.04.2020, 13:39 Uhr | dpa

Senatorin sieht bei Schutzkleidung "Licht am Horizont". Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), Gesundheitssenatorin von Hamburg

Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Obwohl der Bedarf an Schutzkleidung in Hamburg längst noch nicht gedeckt ist, ist Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) guter Hoffnung. "Es ist ein bisschen Licht am Horizont", sagte sie am Donnerstag im Gespräch mit dem Radiosender NDR 90,3. So seien für die kommende Woche wieder Lieferungen der Bundesregierung angekündigt, "die wir natürlich dann auch sofort weitergeben an Krankenhäuser und an Pflegeeinrichtungen".

Hamburg bekomme zwar Tag für Tag entsprechende Lieferungen. Doch das sei "wirklich immer nur ein Bruchteil dessen, was wir eigentlich bestellt haben". Sie habe aber nun die Hoffnung, dass sich die Situation nun langsam entspanne. Hintergrund sei, dass "in China, wo viel Schutzmaterialien herkommen, auch wieder produziert wird". Zudem habe die Bundesrepublik eine "Luftbrücke" geschaffen, damit diese Materialien direkt nach Deutschland kommen.

Sie gehe nicht davon aus, dass Menschen im medizinischen Bereich wegen eines Mangels an Schutzkleidung gezwungen werden, dennoch zu arbeiten. "Das wollen wir hier auf jeden Fall vermeiden!"

Privatpersonen müssen in Hamburg beim Einkaufen oder ähnlichen Situationen keinen Mundschutz tragen. "Das planen wir nicht. Im Moment brauchen wir wirklich alles, was an professionellem Schutzmaterial da ist, für die Profis", so Prüfer-Storcks dazu. Man dürfe auch nicht die Illusion haben, dass ein solcher Mund-Nasen-Schutz vor Ansteckung schütze. Vielmehr verhindere er, dass man damit selbst andere nicht anhustet oder -niest und so durch Tröpfcheninfektion Erkrankungen weiterverbreitet.

Es spreche dennoch nichts dagegen, sich selbst einen Mund-Nasen- Schutz aus Baumwolle zu nähen. "Aber ganz wichtig ist und eigentlich noch wichtiger ist, Abstand halten und immer wieder die Hände waschen und nicht den Profis das wegkaufen, was sie dringend brauchen."

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