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Hamburgs Störche brüten fleißig

Hamburg  

Hamburgs Störche brüten fleißig

18.05.2020, 14:12 Uhr | dpa

Hamburgs Störche brüten fleißig. Ein Weißstorch steht auf einem Feld

Ein Weißstorch steht auf einem Feld. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB (Quelle: dpa)

Hamburgs Störche sind fleißig am Brüten. Nach Angaben des Naturschutzbund Deutschland (Nabu) kehrte der erste Weißstorch am 5. Februar aus seinem Winterquartier zurück, die letzten Anfang Mai. Insgesamt zählten die Naturschützer in der Hansestadt 33 Paare, die mit der Brut und der Aufzucht ihrer Jungen beschäftigt sind. Im vergangenen Jahr hatten 28 Brutpaare insgesamt 47 junge Störche erfolgreich groß gezogen.

Hamburgs Vogelfreunde können den Weißstörche auch in diesem Jahr direkt in die Kinderstube gucken. Eine Webcam überträgt Bilder aus dem Nest der Störche "Erne" und "Fiete" (www.nabu-hamburg.de/storchenwebcam).

Unter den brütenden Störchen sind auch sechs Tiere, die seit einem Jahr einen GPS-Sender auf dem Rücken fliegen. Mit Hilfe des ungefähr 50 Gramm schweren "Rucksacks" kann man die Bewegung der Vögel nahezu in Echtzeit über das Internet verfolgen.

"Senderstörche" helfen Deutschlands Wissenschaftlern seit Anfang der 1990er Jahre. Zuvor wussten Ornithologen lediglich, dass der Storch in den Süden fliegt, aber nicht, wo er am nächsten Tag ist. Erst die Satellitentelemetrie ermöglichte es, den Zug der Störche ganz zu erforschen. Derzeit interessiert die Wissenschaftler unter anderem, welchen Einfluss der Klimawandel auf das Zugverhalten hat.

In Deutschland gibt es nach Angaben des Nabu etwa 7000 Weißstorch-Paare.

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