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Hamburg: Weitreichende Corona-Lockerungen beschlossen

Weitere Lockerungen  

Freibäder, Kinos und Fitnessstudios dürfen öffnen

26.05.2020, 16:36 Uhr | dpa

Hamburg: Weitreichende Corona-Lockerungen beschlossen. Eröffnung von Freibädern

Zwei Schwimmerinnen lachen im 50-Meter-Becken im Freibad. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Hamburg kehrt nach und nach zum Alltag zurück: Am Dienstag hat der Senat weitere Lockerungen bekannt gegeben. Ab wann gelten diese? Was gilt für Kinder und Senioren?

Der Hamburger Senat hat weitere Lockerungen von Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus beschlossen. Die Regelungen betreffen vor allem die Bereiche Sport, Freibäder, Freizeit, Kultur und Seniorenarbeit in Hamburg.

Voraussetzungen für alle Maßnahmen sind Hygienekonzepte, die von den jeweiligen Betreibern vorgelegt werden müssen, sowie das Einhalten der Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern und die Datenerfassung der Besucher für eine mögliche Kontaktnachverfolgung im Falle eines Infektionsgeschehens.

"Unsere Strategie bleibt bestehen, dass wir sehr vorsichtig sind", sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Dienstag in Hamburg nach einer Senatssitzung zu weiteren Lockerungen der Corona-Einschränkungen. Im Moment sei das Infektionsgeschehen sehr niedrig. "Wir wollen diese erfolgreiche Linie fortsetzen."

Kitas werden weiter geöffnet

Auch die Kindertagesstätten in Hamburg werden weiter geöffnet. Von Donnerstag nächster Woche (4. Juni) an dürfen auch Kinder im Alter von viereinhalb Jahren und Geschwisterkinder in die Kita, wie Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) sagte.

Auch für das soziale Miteinander wichtige Einrichtungen wie die Seniorentreffs in den Bezirken dürfen ihre Türen wieder öffnen. Weitere Lockerungen gibt es auch für Obdachlose. Tageseinrichtungen und Treffs dürfen wieder tagsüber öffnen, so dass ein Mittagessen ausgeteilt werden kann. Auch Angebote der Jugendhilfe dürfen wieder öffnen.

Zahl der Neuerkrankten stabil im unteren Bereich

"Es werden weiterhin täglich 4.000 Tests gemacht, aber immer weniger Infektionen gefunden", sagte Prüfer-Storcks. Die Zahl der Neuerkrankten sei stabil im unteren einstelligen Bereich. "Die Kliniken leeren sich. Das lässt weitere Lockerungen zu." Das Coronavirus sei jedoch nicht verschwunden. Deshalb seien weiter das Abstandsgebot, Hygienemaßnahmen sowie Kontaktbeschränkungen einzuhalten.

Eine Mitarbeiterin reinigt ein Fitnessgeräte (Symbolbild): In Hamburg dürfen Fitnesstudios wieder öffnen. (Quelle: imago images/localpic)Eine Mitarbeiterin reinigt ein Fitnessgeräte (Symbolbild): In Hamburg dürfen Fitnesstudios wieder öffnen. (Quelle: localpic/imago images)

"Die weiteren Lockerungsmaßnahmen sollen nicht dazu führen, dass wir sie wegen steigender Infektionszahlen zurücknehmen und die Freiheit wieder einschränken müssen."

Wann machen Kinos wieder auf?

Kinos dürfen von Mittwoch an wieder öffnen. Auch die Kino-Gastronomie darf ihren Betrieb dann wieder aufnehmen. Und auch das Planetarium im Hamburger Stadtpark darf wieder Reisen zu entfernten Galaxien und Planeten anbieten. Großveranstaltungen sind bis Ende August weiterhin untersagt, doch schon bald dürfen Live-Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 50 Personen wieder stattfinden. Auch Konzerte im Autokino unter freiem Himmel sind erlaubt.

Wann öffnen Fitnessstudios?

Von Mittwoch an darf unter besonderen Bedingungen und Hygienevorschriften in Fitness- und Sportstudios sowie Yogastudios wieder trainiert werden. Hier ist ein Abstand von 2,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Wellness- und Saunabereiche bleiben geschlossen. Am 2. Juni dürfen die Freibäder wieder öffnen. Auch Tanzschulen und Indoor-Spielplätze dürfen öffnen, ebenso Spielhallen und Wettvermittlungsstellen.

Seit Montag wurden von den Gesundheitsämtern in Hamburg drei weitere Fälle von Erkrankungen mit Covid-19 bestätigt. Die Zahl der in Hamburg insgesamt gemeldeten Fälle liegt damit bei 5.064. Laut Robert Koch-Institut (RKI) können rund 4.700 der zuvor mit dem Sars-CoV-2-Virus positiv getesteten und gemeldeten Personen als genesen betrachtet werden. Die Gesundheitsbehörde geht derzeit von rund 120 mit dem Coronavirus infizierten Hamburgern aus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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