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Corona/Hamburg: Stadt nimmt fast 300.000 Euro Bußgeld ein

Verstöße gegen Regeln  

Hamburg nimmt fast 300.000 Euro Bußgeld ein

28.05.2020, 07:22 Uhr | dpa

Corona/Hamburg: Stadt nimmt fast 300.000 Euro Bußgeld ein. PolizistenIn Polizei-Westen gekleidete Polizisten: Die Beamten kontrollieren vielerorts die Einhaltung der Corona-Regeln. (Quelle: dpa/Archivbild/Silas Stein)

In Polizei-Westen gekleidete Polizisten: Die Beamten kontrollieren vielerorts die Einhaltung der Corona-Regeln. (Quelle: Archivbild/Silas Stein/dpa)

Durch die Corona-Krise hat Hamburg bereits Bußgelder in Höhe von fast 300.000 Euro eingenommen. Doch nicht alle Verstöße werden auch mit einer Geldbuße geahndet. 

Die Stadt Hamburg hat bereits Bußgelder in Höhe von insgesamt 296.000 Euro wegen Verstößen gegen die so genannte Corona-Eindämmungsverordnung eingenommen. Dieser Betrag stamme aus 6.900 Verfahren, die bis zum 22. Mai bearbeitet wurden, hieß es aus dem Einwohner-Zentralamt am Mittwoch. Das "Hamburger Abendblatt" hatte zuvor berichtet.

Längst nicht alle Verfahren führten auch zu einem Bußgeldbescheid, betonte ein Sprecher des Einwohner-Zentralamts. Manche Verfahren würden beispielsweise eingestellt. Zudem seien bis Mitte Mai auch 643 Einsprüche bei der Bußgeldstelle eingegangen.

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden laut Polizei 12.000 Menschen kontrolliert und 8.270 Verstöße gegen die Eindämmungsverordnung aufgedeckt. "Die Bürger halten sich grundsätzlich an die Eindämmungsverordnung und zeigen Verständnis für die von uns getroffenen Maßnahmen", so Polizeisprecher Holger Vehren.

An 2.675 Orten hat die Polizei den Angaben zufolge bis Mitte Mai kontrolliert. An manchen öffentlichen Plätzen, wie der Sternschanze, hätte sich der eine oder andere Hamburger allerdings weniger kooperativ gezeigt: "An diesen Orten in Hamburg lassen teilweise jüngere Menschen den nötigen Respekt vermissen", sagte Vehren der Deutschen Presse-Agentur und betonte: "Da spielt auch Alkohol eine Rolle, der in der Umgebung gekauft wurde".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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