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Hamburg: Kitas kehren früher zum Regelbetrieb zurück

"Kein Infektionsgeschehen"  

Hamburger Kitas gehen früher in eingeschränkten Regelbetrieb

08.06.2020, 14:10 Uhr | dpa

Hamburg: Kitas kehren früher zum Regelbetrieb zurück. Kinder spielen in der Kita des FC St. Pauli: In Hamburg können Kindertagesstätten früher zum Regelbetrieb zurück. (Quelle: imago images/Archivbild/Lars Berg)

Kinder spielen in der Kita des FC St. Pauli: In Hamburg können Kindertagesstätten früher zum Regelbetrieb zurück. (Quelle: Archivbild/Lars Berg/imago images)

Für Kinder in Hamburg könnte der gewohnte Alltag schon bald wieder anlaufen. Kitas sollen für alle Altersgruppen früher als geplant öffnen. Das kündigte die Stadt an.

Nach monatelangen Corona-Einschränkungen dürfen in Hamburg vom 18. Juni an wieder alle Kinder – unabhängig von ihrem Alter – die Kindertagesstätten besuchen. In Absprache mit den Trägern solle in einem eingeschränkten Regelbetrieb zunächst eine Betreuung von 20 Stunden pro Woche möglichst an drei Wochentagen gewährleistet werden, sagte Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Montag.

Das Infektionsgeschehen sei in Hamburg auf einem "beherrschbaren Niveau". Deshalb sei es möglich, alle Kinder früher als geplant wieder in die Kitas zurückkehren zu lassen.

"Die Erfahrungen aus der Praxis der vergangenen Wochen zeigen uns, dass sich kein Infektionsgeschehen in den Kitas entwickelt hat", sagte die Senatorin. "Dennoch: Das Virus ist nicht verschwunden, und es ist weiter Umsicht und auch etwas Rücksicht von allen gefordert."

Seit Donnerstag vergangener Woche dürfen auch Viereinhalbjährige und ihre Geschwisterkinder wieder in die Kitas. Seit dem 18. Mai werden bereits die Fünf- und Sechsjährigen betreut. Ursprünglich sollten die anderen Kinder in zwei weiteren Schritten bis Mitte Juli folgen.

Am 20. März waren die Kitas wegen der Corona-Pandemie geschlossen worden, lediglich eine Notbetreuung vor allem für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Bereichen wie dem Gesundheitswesen oder bei Polizei und Feuerwehr beschäftigt sind, wurde aufrechterhalten. Ende April war die Notbetreuung auf Kinder berufstätiger Alleinerziehender ausgeweitet worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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