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Thering: Senat sitzt Problem Rote Flora seit G20 nur aus

Hamburg  

Thering: Senat sitzt Problem Rote Flora seit G20 nur aus

04.07.2020, 10:46 Uhr | dpa

Thering: Senat sitzt Problem Rote Flora seit G20 nur aus. Dennis Thering (CDU) lächelt in die Kamera

Dennis Thering (CDU) lächelt in die Kamera. Foto: Axel Heimken/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Drei Jahre nach den Krawallen beim G20-Gipfel hat Hamburgs CDU-Fraktionschef Dennis Thering dem rot-grünen Senat vorgeworfen, das Problem Rote Flora einfach nur auszusitzen. "Der Senat hatte nach dem G20-Gipfel mit markigen Worten angekündigt, dass man eine Lösung herbeiführen möchte", sagte der 36-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Doch bisher passiert nichts. Man macht einfach weiter wie bisher." Die CDU bleibe dabei, dass es eine andere Nutzung für das linksautonome Zentrum geben müsse. Es sei nicht länger hinnehmbar, dass das seit 30 Jahren besetzte, ehemalige Theater weiter ein rechtsfreier Raum sei.

Therings Vorschlag: "Ich habe die Hoffnung, wenn sich alle - Rotfloristen, Anwohner und Vertreter des Bezirks - an einen Tisch setzen, dass sich dann eine Lösung findet. Man muss gemeinsam überlegen, wie man die Rote Flora aufwerten und für den ganzen Stadtteil zugänglich machen kann."

Am Rande des Treffens der Staats- und Regierungschefs am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg war es zu Ausschreitungen gekommen. "Ich glaube, es ist unbestritten, dass die Rote Flora als Keimzelle zu den Straftaten während des G20-Gipfels beigetragen hat", sagte der Bürgerschaftsabgeordnete weiter. Auch optisch sei der Zustand des Gebäudes nicht einladend für die Schanze. "So wie es jetzt ist, ist es einfach nicht attraktiv für den Stadtteil. SPD und Grüne müssen da rangehen und möglichst im Einvernehmen mit allen Beteiligten eine Lösung finden."

Doch wenn das alles nichts bringe, sei als letzte Konsequenz für die CDU klar, dass bei Widerstand auch weiterhin eine mögliche Räumung Thema sei: "Wenn Rotfloristen meinen, gegen den Willen der Menschen besetzen zu müssen, dann muss natürlich durchgegriffen werden. Hier hat sich an unserer grundlegenden Haltung nichts geändert."

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