Sie sind hier: Home > Regional > Hamburg >

Hamburg: Stadt will geflüchtete Kinder und Familien aufnehmen

Aus Griechenlands Lagern  

Hamburg will Flüchtlinge mit kranken Kindern aufnehmen

15.07.2020, 08:24 Uhr | dpa

Hamburg: Stadt will geflüchtete Kinder und Familien aufnehmen. Eine Fähre mit Migranten in Griechenland: Aus den Lagern will Hamburg nun mehrere Familien aufnehmen. (Quelle: imago images/Archivbild/ANE Edition)

Eine Fähre mit Migranten in Griechenland: Aus den Lagern will Hamburg nun mehrere Familien aufnehmen. (Quelle: Archivbild/ANE Edition/imago images)

Noch in diesem Sommer will Hamburg Dutzende Menschen aus Flüchtlingslagern in Griechenland aufnehmen. Es soll sich dabei um kranke Kinder und deren Familien handeln.

Hamburg wird noch in diesem Sommer weitere kranke Kinder aus griechischen Flüchtlingslagern aufnehmen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sind 41 kranke Kinder sowie deren Eltern und Geschwister im Gespräch. Sie sind Teil von insgesamt 928 kranken Jungen und Mädchen, die Bundesinnenminister Horst Seehofer Ende Juli/Anfang August nach Deutschland holen will. Aus Hamburger Behördenkreisen wurden die Zahlen bestätigt.

Vor dem Hintergrund katastrophaler Zustände in den überfüllten griechischen Lagern hatte sich die Hansestadt zur Aufnahme von bis zu 150 Menschen bereiterklärt, davon bis zu 50 unbegleitete minderjährige Geflüchtete sowie begleitete minderjährige Geflüchtete mit ihren Kernfamilien, zusammen höchstens 100 Personen. Die gemeldete Aufnahmebereitschaft aller Bundesländer summiert sich auf insgesamt 2.100 Menschen.

Flüchtlinge müssen zunächst in Quarantäne

Der Koalitionsausschuss von Union und SPD hatte im März beschlossen, zusammen mit anderen EU-Staaten aus Griechenland insgesamt etwa 1.000 bis 1.500 Kinder zu holen und zu betreuen.

In Hamburg müssten die Geflüchteten zunächst eine zweiwöchige Quarantäne in einer geeigneten Unterkunft antreten, vermutlich in der Zentralen Erstaufnahme, dem sogenannten Ankunftszentrum in Rahlstedt, hieß es in Behördenkreisen. Je nach Alter, Erkrankungen oder etwaigen Familienkonstellationen werde anschließend über eine Folgeunterbringung entschieden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal