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Nach Drogentod: Kein dringender Verdacht gegen 18-Jährigen

Hamburg  

Nach Drogentod: Kein dringender Verdacht gegen 18-Jährigen

16.09.2020, 10:56 Uhr | dpa

Nach Drogentod: Kein dringender Verdacht gegen 18-Jährigen. Obduktionsinstrumente und Zubehör liegen auf einem Tisch

Obduktionsinstrumente und Zubehör liegen auf einem Tisch. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild (Quelle: dpa)

Nach dem mutmaßlichen Drogentod einer Jugendlichen auf einer Privatfeier in Hamburg-Winterhude hat sich der dringende Tatverdacht gegen einen 18-Jährigen zunächst nicht bestätigt. Gegen den jungen Mann sei am Mittwoch zwar ein Haftbefehl erlassen worden, aber nur wegen Drogenbesitzes und -handels, sagte Oberstaatsanwältin Nana Frombach. Bei einer Durchsuchung seien zwei Ecstasy-Tabletten und gut 70 Gramm Marihuana gefunden worden.

Zuvor hatte die Polizei mitgeteilt, der Beschuldigte sei wegen Abgabe von Betäubungsmitteln an die 16-Jährige festgenommen worden. "Das ist noch nicht hinreichend geklärt", betonte Frombach. Die weiteren Ermittlungen zur Todesursache des Mädchens und zum Geschehen auf der Party in der Nacht zum vergangenen Sonntag müssten abgewartet werden. Das Ergebnis der Obduktion und der toxikologischen Untersuchung liege noch nicht vor.

Die Polizei hatte am Sonntag mitgeteilt, die Jugendliche habe ersten Erkenntnissen zufolge Alkohol und Ecstasy konsumiert und sei daraufhin kollabiert. Der herbeigerufene Notarzt konnte die 16-Jährige nicht mehr wiederbeleben. Sie starb noch vor Ort.

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