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Überlastete Gesundheitsämter: Mehr Soldaten sollen helfen

Hamburg  

Überlastete Gesundheitsämter: Mehr Soldaten sollen helfen

23.10.2020, 15:38 Uhr | dpa

Überlastete Gesundheitsämter: Mehr Soldaten sollen helfen. Die Uniform eines Soldaten ist zu sehen

Die Uniform eines Soldaten ist zu sehen. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Steigende Corona-Zahlen bereiten den Hamburger Gesundheitsämtern viel Arbeit. Seit einiger Zeit werden sie daher von der Bundeswehr unterstützt. Vom kommenden Dienstag an soll die Zahl der Soldaten um weitere 18 aufgestockt werden. In der Hansestadt leisten dann insgesamt 84 Soldatinnen und Soldaten in allen sieben Gesundheitsämtern Amtshilfe, wie die Bundeswehr am Freitag mitteilte.

Bei den zusätzlichen Soldaten handelt es sich um Sanitäter und Pflegepersonal, wie eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. Sie sollen demnach ab dem 27. Oktober unter anderem bei der Fallbewertungen und bei der Beratung und Überprüfung von Hygienekonzepten helfen.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hamburg ist am Freitag erneut stark gestiegen. 360 neue Fälle meldete die Gesundheitsbehörde an diesem Tag. Bereits am Donnerstag war mit 276 Neuinfektionen ein Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie in Hamburg erreicht worden.

Der Sieben-Tage-Wert kletterte in der Hansestadt auf 75,1 Infektionen je 100 000 Einwohner. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab diesen in rechtlicher Hinsicht maßgeblichen Wert am Freitag für Hamburg mit 52,8 an. Laut Gesundheitsbehörde liegt die Abweichung vor allem in einer verzögerten Erfassung der Daten begründet.

Bisher hilft die Bundeswehr nach eigenen Angaben mit insgesamt 66 Soldatinnen und Soldaten in den Ämtern aus - darunter auch mit Ärzten, wie der Koordinator der Bundeswehr für Amtshilfe in Hamburg, Michael Giss, erklärte.

Seit Beginn der Pandemie infizierten sich in Hamburg 11 042 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. Rund 8100 gelten nach Schätzung des RKI als genesen, 100 mehr als am Vortag.

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