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Hamburg: Wasserversorger stellt Klimaplan 2025 vor

Null Emissionen  

"Hamburg Wasser" stellt Klimaplan 2025 vor

28.10.2020, 15:53 Uhr | dpa

Hamburg: Wasserversorger stellt Klimaplan 2025 vor. Drei Personen auf Inspektion bei dem Versorger "Hamburg Wasser": Das Unternehmen hat jetzt seinen Klimaplan 2025 vorgestellt. (Quelle:

Drei Personen auf Inspektion bei dem Versorger "Hamburg Wasser": Das Unternehmen hat jetzt seinen Klimaplan 2025 vorgestellt. (Quelle: "Hamburg Wasser"/Ulrich Perrey)

"Hamburg Wasser" möchte sich klimafreundlich aufstellen: In den kommenden fünf Jahren soll der Ausbau neuer regenerativer Erzeugungsanlagen vorangetrieben werden. 

Der städtische Wasserversorger der Hansestadt "Hamburg Wasser" erarbeitet einen Klimaplan 2025 für alle relevanten Konzernbereiche. Das Ziel: Null Emissionen. Dafür plant er bis 2025 Investitionen in Höhe von 50 Millionen Euro in die Hand zu nehmen. Das Geld soll in den Ausbau regenerativer Erzeugungsanlagen gesteckt werden.

Darüber hinaus soll der Eigenstrombedarf im Vergleich zu heute um 3,1 Millionen Kilowattstunden verringert werden. Durch den Klimafahrplan sollen außerdem auch indirekte Emissionen – etwa durch Zulieferketten – vermieden oder kompensiert werden.

"Echter Null-Emmisionsbetrieb"

"Wenn wir nur die Energiebilanz von 'Hamburg Wasser' betrachten, weisen wir bereits seit acht Jahren eine CO2-negative Bilanz aus", sagte die Sprecherin der Geschäftsführung, Nathalie Leroy. "Verbrauchten wir 1990 noch 108.000 Tonnen CO2, so liegen wir heute bei lediglich rund 4.000 Tonnen CO2 jährlich." Das werde durch die Einspeiseleistung der regenerativen Erzeugungsanlagen spielend ausgeglichen, betonte sie. "Wir möchten uns darauf aber nicht ausruhen, sondern streben einen echten Null-Emissionsbetrieb an."

Der technische Geschäftsführer Ingo Hannemann berichtete, sein Unternehmen sehe in der Kläranlage weitere Potenziale. Deshalb werde unter anderem weiter in die Schlammbehandlung investiert. Um das Ziel zu erreichen, die Eigenerzeugungsquote bei der Energieversorgung bis 2025 auf gut 90 Prozent zu steigern, gibt es nach Angaben des Unternehmens Pläne für alle Standorte.

"Wir haben einen Maßnahmen-Mix ausgearbeitet, der beispielsweise von CO2-neutralen Heizungsanlagen in einzelnen Gebäuden bis zu kleinen Photovoltaikparks an verschiedenen Standorten reicht", sagte Leroy weiter. Außerdem könnten einzelne Wasserwerke mit Mikro-Windkraftanlagen ausgestattet werden.

Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) erklärte: "Wir haben uns mit dem Hamburger Klimaschutzgesetz im bundesweiten Vergleich der Großstädte äußerst ehrgeizige Klimaziele gesteckt." Dass nun mit "Hamburg Wasser" ein kommunales Unternehmen vorangehe, freue ihn besonders. "Es belegt, dass öffentliche Unternehmen den Menschen unserer Stadt über die zuverlässige Versorgung hinaus echte Mehrwerte liefern."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Hamburg Wasser bei Twitter

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