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Studie: Schlechte Luftqualität in Hamburg

Gut beim Klimaschutz  

Studie bescheinigt Hamburg schlechte Luftqualität

29.10.2020, 10:07 Uhr | dpa

Studie: Schlechte Luftqualität in Hamburg. Dichter Verkehr in Hamburg (Symbolbild): Bei einer Studie zur Umwelt und Mobilität schneidet Hamburg nicht sonderlich gut ab. (Quelle: dpa/Markus Scholz)

Dichter Verkehr in Hamburg (Symbolbild): Bei einer Studie zur Umwelt und Mobilität schneidet Hamburg nicht sonderlich gut ab. (Quelle: Markus Scholz/dpa)

Bei einer Studie von Allianz pro Schiene, dem Bund für Umwelt und Naturschutz und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat schneidet Hamburg nicht gut ab. Insbesondere, was die Luftqualität betrifft.

Im Bundesländerindex Mobilität und Umwelt 2020/21 belegt Hamburg den  14. Platz vor Schleswig-Holstein und Bayern. Am schlechtesten im Vergleich zu allen anderen Bundesländern schneidet die Hansestadt bei der Luftqualität ab. Demzufolge hat Hamburg die höchste städtische Stickstoffdioxid-Konzentration und die zweithöchste Feinstaub-Menge in Deutschland. Bundesweit sei die Luft in Thüringen am saubersten.

Zwei Mal Schlusslicht

Ebenfalls Letzter ist die Elbmetropole der Untersuchung zufolge beim Thema Lärmminderung. Der Anteil der von Verkehrslärm betroffenen Menschen ist demnach mit über sieben Prozent an der Gesamtbevölkerung der zweithöchste in ganz Deutschland. Nur Berlin sei noch lauter. Zudem kritisierten die Macher der Studie Tatenlosigkeit der Hamburger Politik.

Bei Verkehrssicherheit und Flächenverbrauch befindet sich der Stadtstaat jeweils im Mittelfeld. Letzter beim Thema Flächenverbrauch ist demnach Mecklenburg-Vorpommern. Nirgendwo anders in Deutschland werde so viel Verkehrsfläche (438 Quadratmeter) pro Einwohner beansprucht wie im Nordosten.

Beim Klimaschutz auf Platz 1

Gut schneidet Hamburg laut Studie lediglich beim Klimaschutz im Verkehr ab. Als einziges Bundesland habe die Elbmetropole den Kohlendioxid-Ausstoß massiv reduziert, um das Ziel der Bundesregierung beim Abbau der Treibhausgas-Emissionen erreichen zu können.

Insgesamt liegen die Bundesländer laut Untersuchung weit auseinander. "Die Spitzenreiter in dem Ranking zeigen, dass gute Ansätze schon heute möglich sind", sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. Er forderte: "Alle Länder müssen jetzt zum Treiber der Verkehrswende werden."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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