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Hamburg: Verbotene Gegenstände in Gefängnissen sichergestellt

Messer, Handys, Drogen  

Verbotene Gegenstände in Hamburger Gefängnissen sichergestellt

30.10.2020, 08:30 Uhr | dpa

Hamburg: Verbotene Gegenstände in Gefängnissen sichergestellt. Ein Beamter geht in einer JVA einen Gang entlang (Archivbild): Im vergangenen Jahr wurden in den Hamburger Gefängnissen viele verbotene Gegenstände sichergestellt. (Quelle: dpa/Ulrich Perrey)

Ein Beamter geht in einer JVA einen Gang entlang (Archivbild): Im vergangenen Jahr wurden in den Hamburger Gefängnissen viele verbotene Gegenstände sichergestellt. (Quelle: Ulrich Perrey/dpa)

Kontrollen bei den Gesetzesbrechern: In Hamburger Gefängnissen wurden im vergangenen Jahr zahlreiche Messer, Handys und Drogen sichergestellt.

Vollzugsbeamte in den sechs Gefängnissen in Hamburg haben im vergangenen Jahr viele verbotene Gegenstände entdeckt. Das geht laut dpa aus einer Senatsantwort nach Frage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Richard Seelmaecker hervor. Demnach wurden unter anderem 48 Messer und Klingen, 883 Gramm Cannabis und 232 Handys sichergestellt.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres fanden die Justizbeamten darüber bereits 29 Messer und Klingen, 89 Handys und 886 Gramm Cannabis. Gut 500 Gramm davon wurden in Hamburgs bekanntestem Gefängnis "Santa Fu" (JVA Fuhlsbüttel) entdeckt.

2020 auch legale Handynutzung im Gefängnis

Wegen der Besuchsbeschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie durften Gefangene in diesem Jahr auch legal Handys in der Zelle haben. Knapp 900 Mobiltelefone wurden nach Senatsangaben von Insassen erworben. Bislang wurden sie nur zum Teil wieder eingesammelt.

"In Hamburgs Justizvollzugsanstalten bekommt man alles, was das Junkie-Herz begehrt: Von Cannabis über Koks, Heroin, Spice und Amphetaminen – allein in diesem Jahr wurden trotz massiver Besuchseinschränkungen durch die Corona-Maßnahmen bereits knapp 900 Gramm Cannabinoide hinter unseren Gefängnismauern sichergestellt", stellte Seelmaecker fest.

Der Oppositionspolitiker kritisierte, dass die ohnehin überlasteten Justizvollzugsbeamten nicht nur regelmäßig die Hafträume kontrollieren müssten, sondern auch noch die an die Gefangenen ausgegebenen Handys.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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