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Corona/Hamburg: Kultureinrichtungen feiern "Gottesdienst der Künste"

Vor Teil-Lockdown  

Kultureinrichtungen feiern "Gottesdienst der Künste"

31.10.2020, 15:01 Uhr | dpa

Corona/Hamburg: Kultureinrichtungen feiern "Gottesdienst der Künste". Zuschauerraum des Thalia Theater (Symbolbild): Kultureinrichtungen haben sich zu einem gemeinsamen Programm vor dem Teil-Lockdown zusammengeschlossen. (Quelle: dpa/Maurizio Gambarini)

Zuschauerraum des Thalia Theater (Symbolbild): Kultureinrichtungen haben sich zu einem gemeinsamen Programm vor dem Teil-Lockdown zusammengeschlossen. (Quelle: Maurizio Gambarini/dpa)

Bevor die Kultureinrichtungen erneut für einen Monat schließen müssen, haben sich Hamburger Institutionen zusammengeschlossen, um noch einmal ein gemeinsames Zeichen zu setzen – die "Schönheit im Augenblick".

Einige große Hamburger Kulturanbieter wollen an diesem Wochenende ein gemeinsames Programm im Thalia Theater präsentieren. Vor dem Inkrafttreten des Teil-Lockdown am Montag solle auf diese Weise ein Zeichen der Zuversicht für die Kulturszene gesetzt werden, sagte der Intendant des Thalia Theaters, Joachim Lux.

Unter dem Motto "Schönheit im Augenblick. Ein Gottesdienst der Künste" laden die Hamburger Staatsoper, das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, die Elbphilharmonie, das Thalia Theater und Kampnagel für Sonntag ins Thalia Theater ein. Gezeigt werden unter anderem Ausschnitte aus "Effi Briest" und eine Suite von Johann Sebastian Bach. Auch eine Predigt von Pastor Sieghard Wilm von der St. Pauli-Kirche ist Teil der kostenlosen Veranstaltung.

Kunstszene blickt in die Zukunft

Wegen der Schutzmaßnahmen ist das Thalia Theater derzeit auf 300 Plätze begrenzt. Nur jede zweite Reihe werde besetzt, um einen Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleisten zu können, heißt es auf der Website der Bühne. Desinfektionsspender und ein koordiniertes Einlassverfahren sollen zudem für mehr Sicherheit sorgen.

Der spontane Zusammenschluss soll laut Intendant Lux ausdrücklich nicht als ein Protest gegen die Corona-Maßnahmen verstanden werden. Aber: "Kunst und Kultur sind keine Nebensache. Wir glauben an die Kunst und ihre Möglichkeiten und sind sicher, dass die Freiheit der Kunst überleben wird", betonte er mit Blick auf die Zukunft.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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