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TAG Immobilien hebt Jahresprognose an

Hamburg  

TAG Immobilien hebt Jahresprognose an

12.11.2020, 09:04 Uhr | dpa

Steigende Mieteinnahmen und ein wachsendes Geschäft mit Dienstleistungen stimmen TAG Immobilien optimistischer für das laufende Jahr. Überraschend kommt das allerdings nicht. Um das Wachstum voranzutreiben, setzt das Unternehmen neben Deutschland verstärkt auf den polnischen Markt, in den es Ende 2019 mit einer Übernahme eingestiegen war.

Das operative Ergebnis (FFO1) soll 2020 nun auf 170 bis 173 Millionen Euro steigen nach 160,6 Millionen ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mitteilte. In den ersten neun Monaten erreichte TAG bereits ein operatives Ergebnis von rund 131 Millionen Euro und damit fast 8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Den Aktionären stellt das Management für 2020 nun eine Dividende von 0,88 Euro je Aktie in Aussicht, was 1 Cent mehr ist als bisher.

Die für Immobilienunternehmen wichtige Kenngröße FFO gibt an, wie viel Geld aus dem laufenden Geschäft nach Abzug vor allem von Zinszahlungen und Steuern verbleibt. Der FFO ergibt sich im Kern aus dem Überschuss plus Abschreibungen auf Immobilien und abzüglich von Veräußerungsgewinnen.

Die Corona-Pandemie belastet das Unternehmen nach wie vor kaum. Per Ende September hätten nur 0,1 Prozent der Mieter die Miete aufgrund von coronabedingten Einnahmeausfällen nicht zahlen können, hieß es. Allerdings ziehen die Menschen in der Krise weniger häufig um. Daher und weil TAG von März bis Juni weitgehend auf Mieterhöhungen verzichtete, ließ das Mietwachstum auf vergleichbarer Basis, also ohne Zu- und Verkäufe, per Ende September nach im Vergleich zu Ende 2019. Das Konzernergebnis knickte allerdings um fast 30 Prozent auf rund 189 Millionen Euro ein, auch weil die Bewertungsgewinne auf den Immobilienbestand geringer ausfielen als vor einem Jahr.

Mit Blick auf das künftige Wachstum setzt der MDax-Konzern auf Wohnungskäufe. So erwarb das Unternehmen im laufenden Jahr bereits über 4300 Wohnungen in Deutschland, vor allem in den Kernregionen in Ostdeutschland, überwiegend in Sachsen-Anhalt und in Sachsen.

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