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1000 Corona-Skeptiker: Polizei geht gegen Gegendemo vor

Hamburg  

1000 Corona-Skeptiker: Polizei geht gegen Gegendemo vor

22.11.2020, 16:31 Uhr | dpa

1000 Corona-Skeptiker: Polizei geht gegen Gegendemo vor. Polizei

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa (Quelle: dpa)

Eine nicht angemeldete Demonstration gegen den "Schweigemarsch" von rund 1000 Corona-Skeptikern in Hamburg ist am Sonntag von der Polizei aufgelöst worden. Am Jungfernstieg wurden die rund 150 Gegendemonstranten mit einer Polizeikette abgedrängt, nachdem sie den Platz trotz mehrfacher Aufforderungen der Beamten nicht verlassen hatten, wie eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg sagte. Der Polizei hatte zuvor die Auflösung der Versammlung über die Lautsprecher des Wasserwerfers durchgesagt. Im weiteren Verlauf sei auch Pfefferspray eingesetzt worden. Zudem sollen die Gegendemonstranten Baustellen-Material auf die Straße an der Binnenalster geworfen haben.

Ein Teil der Gegendemonstranten schien aus dem linken Spektrum zu sein, wie die Sprecherin weiter sagte. Es habe in der Mönckebergstraße auch eine Sitzblockade gegen den Demonstrationszug der Corona-Gegner gegeben. Daran hatten sich etwa 15 Menschen beteiligt. "Diese Sitzblockade wurde seitens der Polizei aufgelöst."

Der "Schweigemarsch" der Corona-Skeptiker zog unter dem Motto "Wir müssen reden - Schweigemarsch für Frieden, Freiheit und Demokratie" friedlich über die Bergstraße zum Gerhart-Hauptmann-Platz. Dabei sollen sich die Teilnehmer überwiegend an den Mindestabstand und die Maskenpflicht gehalten haben. Insgesamt waren der Polizei zufolge rund 200 Beamte im Einsatz. Am Wochenende hatte es bundesweit ähnliche Demonstrationen gegeben.

In der Hansestadt hatte am Sonntag zudem das Hamburger "Bündnis gegen Rechts" unter dem Motto "Solidarität statt Verschwörungstheorien" mit etwa 60 Anhängern demonstriert.

Außerdem waren am Samstag mehrere hundert Menschen auf der Straße um im Hamburger Stadtteil St. Pauli gegen geplante Neubauprojekte und Verdrängung zu protestieren. Dem "Walk of Shame" für ein bunteres Stadtbild und die Erhaltung von Kulturorten waren etwa 600 Menschen gefolgt.

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