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Hamburg: Optiker Edeloptics setzt auf Roboter im Verkauf – für Tausende Euro


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Hamburger Optiker setzt auf Roboter im Verkauf

Von dpa
Aktualisiert am 24.11.2020Lesedauer: 1 Min.
Roboter
Zwei Roboter bringen Sonnenbrillen und andere Brillengestelle aus dem Lager: In Hamburg setzt ein Optiker auf diese Unterstützung. (Quelle: Christian Charisius/Archivbild/dpa-bilder)
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Mehrere Roboter ziehen ihre Kreise durch ein Brillengeschäft. Was zunächst surreal klingt, ist in Hamburg Realität. Denn dort setzt der Optiker Edel-Optics auf technische Helfer.

Kaum sind die gewünschten Brillenmodelle ausgewählt, macht sich der Roboter schon auf den Weg ins Lager. Das ist keine Science Fiction – sondern bei Edel-Optics in Hamburg Realität. In einer Filiale des Optikers am Ballindamm werden derzeit fünf Roboter eingesetzt, wie Pressesprecherin Katarina Ninkovic der Deutschen Presse-Agentur sagte. Holten sie derzeit nur das Brillengestell der Wahl aus dem Lager, sei später noch mehr denkbar.

Keine Gefahr für Beschäftigte

Die Roboter kosten den Angaben zufolge rund 4.000 US-Dollar (knapp 3.400 Euro) pro Stück und stammen von einer amerikanischen Firma. Im massiven Fuß der Roboter verbergen sich die Rollen, mithilfe derer sie sich frei im Laden bewegen können. Neben einer Ablage ist am hüfthohen Pult auch ein Touchscreen montiert.

Tablett-Displays zeigen die Brillengestelle: Diese sollen künftig nicht mehr in Vitrinen ausgelegt werden.
Tablett-Displays zeigen die Brillengestelle: Diese sollen künftig nicht mehr in Vitrinen ausgelegt werden. (Quelle: Christian Charisius/Archivbild/dpa-bilder)

Ziel des Projekts sei die sogenannte virtuelle Warenauslage, erklärt Ninkovic. Statt in Vitrinen sollen die Brillen künftig auf dem iPad begutachtet werden und dann von den Robotern angereicht werden. Das habe auch praktische Gründe: Würde man jedes der rund 35.000 Brillenmodelle aus dem Lager auf der Verkaufsfläche anbieten, würde man wohl schnell den Überblick verlieren, so Ninkovic. Eine Gefahr für die Arbeitsplätze der Beschäftigten sieht sie jedoch nicht, da die Roboter bislang nicht als Kundenberater eingeplant seien.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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