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Verordnung tritt in Kraft: Private Treffen nur zu fünft

Hamburg  

Verordnung tritt in Kraft: Private Treffen nur zu fünft

01.12.2020, 02:36 Uhr | dpa

Seit Mitternacht gelten in Hamburg schärfere Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Nach der neuen Verordnung des Senats dürfen sich privat nur noch maximal fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen. Bislang waren es zehn Personen. Ausgenommen von der Regel sind lediglich Kinder bis 14 Jahre. Außerdem gilt eine strengere Maskenpflicht, die auf alle öffentlich zugänglichen Gebäude ausgeweitet worden ist. Auch in Warteschlangen und auf Parkplätzen vor Geschäften sowie in Menschenansammlungen muss nun ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Läden bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern dürfen weiterhin einen Kunden je zehn Quadratmeter einlassen. Größere Geschäfte dürfen für die über 800 Quadratmeter hinausgehende Fläche nur einen Kunden je 20 Quadratmeter zulassen. Die neue Verordnung gilt vorerst bis zum 20. Dezember.

Unterdessen sank der sogenannten Inzidenzwert, der die Ansteckungen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen aufzeigt, innerhalb einer Woche von 133,4 auf 101,1. Am Montag waren nach Angaben der Gesundheitsbehörde 150 neue Corona-Infektionen registriert worden, 87 weniger als vor einer Woche.

Vom Robert Koch-Institut (RKI) wird Hamburg inzwischen nach Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern als das Bundesland mit dem bundesweit drittniedrigsten Inzidenzwert geführt. Allerdings weicht der am Montag vom RKI genannte Wert von 80 auch deutlich von dem der Hamburger Behörden ab, die bereits seit Ende September eigene, nach oben abweichende Berechnungen zugrunde legen.

Während der Weihnachts- und Silvesterzeit sollen die Kontaktbeschränkungen in Hamburg auf zehn Personen aus vier Haushalten gelockert und Hotelübernachtungen für Familienbesuche erlaubt werden. An Silvester soll das Böllern und Abschießen von Raketen an besonders belebten Orten verboten werden.

In Schleswig-Holstein war bereits am Montag eine neue Landesverordnung in Kraft getreten - mit einigen Lockerungen als Sonderweg. Demnach dürfen Tierparks wieder öffnen, ebenso Nagel-, Kosmetik- und Massagestudios. Außerdem gilt in fast ganz Schleswig-Holstein weiterhin die Zehn-Personen-Kontaktregel. Damit dürfen sich maximal zehn Menschen aus zwei Hausständen öffentlich treffen. Im privaten Bereich sollen es maximal zehn Personen aus bis zu zehn Haushalten sein. Wegen hoher Infektionszahlen reduziert aber der eng mit Hamburg verbundene Kreis Pinneberg die Kontaktzahl auf fünf Personen.

Niedersachsen übernahm in seiner neuen Verordnung wie Hamburg die Beschlüsse so, wie sie die Ministerpräsidenten der Länder und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der vergangenen Woche vereinbart hatten.

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