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Hamburger Boris Herrmann bei Vendée Globe auf Platz zwei

Herrmann auf Platz zwei  

Greta Thunberg drückt deutschem Segler die Daumen

26.01.2021, 16:02 Uhr | dpa

Hamburger Boris Herrmann bei Vendée Globe auf Platz zwei. Weltumsegler Boris Herrmann: Er ist der erste deutsche Teilnehmer an der Regatta. (Quelle: dpa/Boris Herrmann)

Weltumsegler Boris Herrmann: Er ist der erste deutsche Teilnehmer an der Regatta. (Quelle: Boris Herrmann/dpa)

Der Hamburger Boris Herrmann ist im Endpurt der härtesten Regatta der Welt. In 78 Tagen hat er sich nun fast an die Spitze vorgesegelt.

Weltumsegler Boris Herrmann ist im Endspurt der Vendée Globe auf Platz zwei vorgerückt. Am vorletzten Tag auf See befeuerte der Hamburger damit die Siegträume seiner Fans. Die französische Tageszeitung Libération titelte am Vortag der Entscheidung: "Herrmann, der finale deutsche Coup."

"Ich bin im Schwarz-Weiß-Modus, schwanke dazwischen, mich selbst unter Druck zu setzen und es zu genießen", sagte Herrmann. Von Spitzenreiter Charlie Dalin aus Frankreich trennten ihn am Dienstagmorgen 85 Seemeilen. Die ersten Boote werden am Mittwochabend im Ziel vor Les Sables-d'Olonne erwartet. Auf die offizielle Bekanntgabe von Sieg und weiteren Platzierungen nach dem zweieinhalbmonatigen Rennen müssen die Segler aber warten.

Zeitgutschrift könnte Sieg entscheiden

Denn mit Boris Herrmann ("Seaexplorer – Yacht Club de Monaco"), Yannick Bestaven ("Maître Coq IV") und Jean Le Cam ("Yes We Cam!") hatten drei Skipper aufgrund ihrer Beteiligung an der Rettungsmission für den schiffbrüchigen Kevin Escoffier in der Nacht vom 30. November auf den 1. Dezember Zeitgutschriften erhalten. Diese werden erst nach dem Zieldurchgang von den Gesamtzeiten abgezogen und könnten über die Podiumsbesetzung entscheiden.

Herrmann darf 6 Stunden abziehen, der fünftplatzierte Bestaven 10 Stunden und 15 Minuten, Le Cam 16 Stunden und 15 Minuten. Aktuellen Berechnungen zufolge könnte es zum Siegduell zwischen Herrmann und Bestaven kommen. Bei weniger als 500 Seemeilen wird das Rennen in seiner Endphase immer mehr zum Thriller.

Auch Greta drückt die Daumen

"Du hast immer gesagt, unter die Top 5 zu kommen, würde sich wie ein Sieg anfühlen – und nun das ... Was für ein großartiger Erfolg, egal wie es jetzt noch endet", schrieb Greta Thunberg in einer Nachricht an Herrmann, die dem "Hamburger Abendblatt" vorliegt. "Es macht mich wirklich glücklich zu sehen, dass Segelfans auf der ganzen Welt und in ganz Deutschland nun wissen, was für eine großartige Person du bist."

Die 18 Jahre alte schwedische Klimaaktivistin verriet, dass sie das Rennen "mehrfach am Tag" verfolge und es großartig finde, Kontakt zu Herrmann zu halten. Der Hamburger hatte Thunberg im Spätsommer 2019 auf einer Jacht über den Atlantik nach New York gesegelt. Thunberg hatte auf die Nutzung eines Flugzeugs aus Gründen des Klimaschutzes verzichtet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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