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Initiative beendet Kampagne für Wiederaufbau von Synagoge

Hamburg  

Initiative beendet Kampagne für Wiederaufbau von Synagoge

26.01.2021, 17:37 Uhr | dpa

Initiative beendet Kampagne für Wiederaufbau von Synagoge. Plakataktion zum Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge startet

Eva Marhenke (l-r), Initiative Wiederaufbau Bornplatzsynagoge, Patrick Möller, Geschäftsführer Wall GmbH, Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen), Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke von Hamburg, und Beate Timann, Unterstützerin der Initiative Wiederaufbau Bornplatzsynagoge, stellen eine Plakatkampagne der Initiative Wiederaufbau Bornplatzsynagoge gegen Antisemitismus vor. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Die Initiative für den Wiederaufbau der Hamburger Bornplatzsynagoge will zum internationalen Holocaust-Gedenktag am Mittwoch (10.00 Uhr) ihre Kampagne abschließen. Nach der Mobilisierung von mehr als 100 000 Unterstützern solle der Staffelstab an die Stadt und die Jüdische Gemeinde Hamburg übergeben werden, sagte die Sprecherin der Initiative, Eva Marhenke.

Anschließend (11.30 Uhr) werde an der Gedenkstätte Hannoverscher Bahnhof an die mehr als 8000 Menschen aus Hamburg und Norddeutschland erinnert, die nach Angaben der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zwischen 1940 und 1945 von dort in Konzentrationslager deportiert und zum größten Teil ermordet wurden. Der Opfer des Holocaust soll auch in der Mittagsandacht (12.00 Uhr) im Michel gedacht werden sowie in einer Online-Veranstaltung (17.00 Uhr) der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte.

Die Kampagne "Nein zu Antisemitismus. Ja zur Bornplatzsynagoge" war am vergangenen 9. November, dem 82. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 gestartet worden. Am 27. November gab der Haushaltsausschuss des Bundestags 65 Millionen Euro für den Wiederaufbau der ehemaligen Hamburger Hauptsynagoge frei. Eine Machbarkeitsstudie soll klären, wie der Neubau architektonisch gestaltet werden soll. Die jüdische Gemeinde befürwortet, dass die neue Synagoge in ihrer Gestaltung und in ihren Dimensionen an die 1939 zwangsweise abgerissene Bornplatzsynagoge anknüpft.

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