Sie sind hier: Home > Regional > Hamburg >

200 Millionen Euro: Autobahnausbau zwischen Pinneberg und Hamburg geplant

Für 200 Millionen Euro  

Autobahnausbau zwischen Pinneberg und Hamburg geplant

02.03.2021, 15:03 Uhr | dpa

200 Millionen Euro: Autobahnausbau zwischen Pinneberg und Hamburg geplant. Nur wenige Autos fahren auf der Autobahn 23 (Symbolbild): Sonst passieren täglich zwischen 80.000 und 90.000 Fahrzeuge die Strecke. (Quelle: dpa/Carsten Rehder)

Nur wenige Autos fahren auf der Autobahn 23 (Symbolbild): Sonst passieren täglich zwischen 80.000 und 90.000 Fahrzeuge die Strecke. (Quelle: Carsten Rehder/dpa)

Vor allem Pendler sorgen auf der A23 in Richtung Hamburg täglich für Stau. Laut einer Studie ist die Strecke überlastet. Nun wird ein Ausbau der Autobahn geplant – mehrere hundert Millionen Euro soll er kosten.

Die Autobahn 23 zwischen Pinneberg und Hamburg soll Ende der 2020er Jahre auf sechs Spuren ausgebaut werden. Die Bundes-Planungsgesellschaft Deges legte am Dienstag die ersten Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vor. Demnach soll der 16-Kilometer Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Tornesch und dem Dreieck Hamburg-Nordwest verbreitert werden. Vorgesehen ist auch der Ausbau der sechs Anschlussstellen in diesem Bereich, wie Deges-Abteilungsleiter Benedikt Zierke erläuterte.

Täglich nutzten 80.000 bis 90.000 Fahrzeuge die A23, darunter viele Pendler aus dem Kreis Pinneberg. Die Auslastung betrage 120 Prozent, sagte Zierke. Laut einer Prognose werde das Verkehrsaufkommen bis 2030 auf 96.000 Autos pro Tag steigen. Im Berufsverkehr komme es zu Staus. An den Auffahrten wird die Zahl der Autos über Ampelsysteme gesteuert. Das führt allerdings zu Rückstaus auf anderen Straßen.

25 neue Brücken und Lärmschutzwände

Die Erweiterung der A23 auf sechs Spuren würde einige private Grundstücke tangieren, sagte Zierke. Gebäude seien aber meist nicht betroffen. Genaue Zahlen dazu gebe es noch nicht. Am Rande der Autobahn stünden keine hochwertigen Baumstrukturen. Die straßenbegleitenden Bäume würden noch erfasst.

Der vierspurige A23-Abschnitt wurde in den 80er Jahren gebaut, als Erweiterung der Bundesstraße 5. Für den jetzt vorgesehenen Ausbau sind laut Bundesverkehrswegeplan 200 Millionen Euro (nach Preisstand 2014) vorgesehen. Das Projekt umfasst den Neubau von 25 Brücken und die Errichtung von modernen Lärmschutzwänden.

Baustart soll erst nach Fertigstellung des Altonaer Lärmschutztunnels an der A7 sein, also nach 2028. Zunächst muss jedoch die Planung abgeschlossen werden, um ein Planfeststellungsverfahren einleiten zu können. Für Anwohner und Interessierte soll es am 20. April eine Online-Informationsveranstaltung geben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal