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Fridays for Future: Schriftzug in Hamburg fordert "Wir alle für 1,5 °C"

"Wir alle für 1,5° C"  

Fridays for Future bringen riesigen Schriftzug in Hamburg an

19.03.2021, 14:54 Uhr | dpa

Fridays for Future: Schriftzug in Hamburg fordert "Wir alle für 1,5 °C". Aktivisten von Fridays for Future malen den Schriftzug "WIR ALLE FÜR 1,5 GRAD" auf die Mönckebergstraße. Fridays for Future Hamburg beteiligte sich am globalem Klimastreik unter dem Motto "#Alle für1Komma5" (Quelle: dpa/Georg Wendt)

Aktivisten von Fridays for Future malen den Schriftzug "WIR ALLE FÜR 1,5 GRAD" auf die Mönckebergstraße. Fridays for Future Hamburg beteiligte sich am globalem Klimastreik unter dem Motto "#Alle für1Komma5" (Quelle: Georg Wendt/dpa)

Mit einer spektakulären Aktion demonstrieren die Aktivisten von Fridays for Future in Hamburg für mehr Klimaschutz. Ihre Forderung steht nun in Großbuchstaben auf der Mönckebergstraße.

Seit Freitagfrüh tragen die Umweltschützer die Worte "Wir alle für 1,5° C" auf die Mönckebergstraße auf, teilten die Organisatoren mit. Gegen Mittag soll der Schriftzug fertig sein. Die weißen Buchstaben auf grünem Grund sind sechs Meter hoch, insgesamt erstreckt sich die Botschaft auf Hamburgs bekanntester Einkaufsstraße parallel zur Petri-Kirche auf 60 Metern Länge. Die Aktivisten wollen so ein unübersehbares Zeichen zur Einhaltung der im Pariser Klimaabkommen festgelegten 1,5-Grad-Grenze setzen.

Fridays for Future Aktion in Hamburg: Ihre Forderung steht nun in Großbuchstaben auf der Mönckebergstraße. (Quelle: dpa/Georg Wendt)Fridays for Future Aktion in Hamburg: Ihre Forderung steht nun in Großbuchstaben auf der Mönckebergstraße. (Quelle: Georg Wendt/dpa)

"Unser Schriftzug ist in schwierigen Pandemiezeiten ein buntes und wichtiges Signal an alle Hamburgerinnen und Hamburger. Er soll mitten in der Innenstadt zeigen, dass wir die Klimakrise und die unbedingt nötige Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5 Grad Celsius nur gemeinsam bewältigen können", sagte Sprecherin Annika Rittmann.

"Für diesen Impuls bin ich dankbar"

Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) schätzt die öffentlichkeitswirksame Aktion der Klimaschützer. "1,5 Grad – das ist die harte Zahl und die Richtschnur für den Klimaschutz. Es muss das Ziel bleiben, die Erderwärmung auf diesen Wert zu begrenzen. Die Fridays-Bewegung sorgt bildstark, kreativ und prominent dafür, dass der Klimaschutz trotz Corona im Bewusstsein bleibt – für diesen Impuls bin ich dankbar", sagte der Politiker am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Hamburgs Klimaplan auf dem Weg zur Klimaneutralität enthalte mehr als 400 Maßnahmen. "Mit unserem Klimaschutzgesetz und der Wärmewende sind wir bundesweit beispielgebend. Das nächste Ziel ist es, Hamburg zu einem führenden Standort für grünen Wasserstoff zu machen." Klimaschutz bleibe auch während der Pandemie eine riesige Herausforderung und erfordere weitere Anstrengungen.

Die Aktion in der Mönckebergstraße erfolgt den Angaben zufolge in enger Absprache mit der Black Community Foundation aus Hamburg, die fortan auch Teil des Bündnisses von Fridays for Future ist. Die Kooperation sei besonders wichtig, um den von der gleichnamigen Black-Lives-Matter-Bewegung in den USA aufgetragenen Schriftzug mitzudenken, so die Klimaschützer.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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