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Hamburger UKE-Intensiv-Chef fordert harten Lockdown

Von dpa
Aktualisiert am 30.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Stefan Kluge: Der 53-jÀhrige Facharzt fordert absolute Kontaktsperre und Kontaktreduzierung.
Stefan Kluge: Der 53-jÀhrige Facharzt fordert absolute Kontaktsperre und Kontaktreduzierung. (Quelle: Christian Charisius/dpa-bilder)
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Der Chef-Intensivmediziner Stefan Kluge warnt vor der steigenden Zahl an Corona-Patienten. Mit den derzeitigen BeschrÀnkungen wird es nicht reichen, die Pandemie in den Griff zu bekommen.

Der Direktor der Klinik fĂŒr Intensivmedizin des UniversitĂ€tsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), Stefan Kluge, hat sich mit Blick auf die Infektionszahlen fĂŒr einen harten Lockdown ausgesprochen. "Selbst mit diesen BeschrĂ€nkungen, die jetzt ja noch gelten, kriegen wir das nicht in den Griff. Dieser Anstieg jeden Tag – der wird immer schlimmer", sagte der Mediziner am Montagabend dem "Hamburg Journal" im NDR Fernsehen.

Sogar mit einem harten Lockdown werde der "Bremsweg mehrere Wochen lang" sein. Er gehe auf Basis von Berechnungen davon aus, dass die Kliniken in den kommenden Wochen deutlich mehr Intensivpatienten behandeln werden mĂŒssen als in der zweiten Welle. "Daher sollte man wirklich sicherlich jetzt absolute Kontaktsperre und Kontaktreduzierung durchsetzen. Das geht anscheinend nur mit einem Lockdown."

"Altersdurchschnitt verschiebt sich"

In Hamburg gebe es etwa 550 Betten fĂŒr Intensivpatienten. Auf den Intensivstationen der Hamburger KrankenhĂ€user wurden laut Register der Deutschen InterdisziplinĂ€ren Vereinigung fĂŒr Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) am Dienstagvormittag 91 Corona-Patienten behandelt, davon mussten 57 invasiv beatmet werden. "Der Altersdurchschnitt verschiebt sich jetzt so ganz langsam. Im Schnitt liegt er bei unseren Patienten am UKE bei 56 Jahren", sagte Kluge dazu.

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Die Neuaufnahmen seien mit der britischen Mutation infiziert, ĂŒber die man noch nicht viel wisse. "Wir wissen aber aus Großbritannien, dass die Liegezeiten eher lĂ€nger sind und dass die Sterblichkeit höher ist. Also das Virus ist schon deutlich gefĂ€hrlicher."

Weniger Platz

Als problematisch sieht Kluge zudem, dass durch die Corona-Intensivpatienten andere Patienten auf den Intensivstationen weniger Platz haben werden.

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"Wir kommen jetzt bald an die 100 ran und dann verdrĂ€ngen die Covid-19-Intensivpatienten die anderen Patienten. Und wir mĂŒssen ja Notfallbetten vorhalten fĂŒr SchlaganfĂ€lle, Herzinfarkte und dringende Operationen. Und das wird immer schwieriger."

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Von Gregory Dauber
Lockdown

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