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19 Hamburger Kitas starten mit Modellprojekt

Von dpa
Aktualisiert am 12.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau und ein Kind halten einen Corona-Schnelltest hoch (Symbolbild): Die Eltern sollen ihre Kinder zwei mal wöchentlich auf das Coronavirus testen.
Eine Frau und ein Kind halten einen Corona-Schnelltest hoch (Symbolbild): Die Eltern sollen ihre Kinder zwei mal wöchentlich auf das Coronavirus testen. (Quelle: photothek/imago-images-bilder)
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In 19 Hamburger Kitas soll durch hĂ€ufiges Testen auf das Coronavirus das Infektionsgeschehen untersucht werden. Die Modellkitas sollen zudem Erkenntnisse ĂŒber das Testen von Kindern liefern.

In den Hamburger KindertagesstĂ€tten hat am Montag ein vierwöchiger Modellversuch zu Corona-Schnelltests bei kleinen Kindern begonnen. 19 ĂŒber die Stadt verteilte Kitas nehmen daran teil, wie der Sprecher der Sozialbehörde, Martin Helfrich, der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Neben einer Erhöhung des Infektionsschutzes erwarte man von dem Versuch auch Erkenntnisse, wie kleine Kinder ĂŒberhaupt getestet werden können, wie es sich mit der Bereitschaft der Eltern verhĂ€lt und ob sich durch Tests Infektionen feststellen lassen, die sonst nicht aufgefallen wĂ€ren.

Eltern sollen Corona-Tests durchfĂŒhren

In den Modellkitas sind die Eltern aufgerufen, ihre Kinder zwei Mal wöchentlich immer montags und mittwochs vor dem Besuch der Einrichtungen zu testen beziehungsweise – wenn Selbsttest der Kinder möglichen sind – diese zu beaufsichtigen, wie Helfrich sagte. Die Teilnahme sei freiwillig. Pro Kind erhielten die Eltern zehn kostenlose Testkits. "Acht zum Testen, zwei in Reserve." Insgesamt habe die Behörde fĂŒr den Modellversuch knapp 37.400 Tests zu VerfĂŒgung gestellt.

Bei dem Versuch komme es auf die Eltern an, sagte Helfrich. Eine Testung durch die Erzieherinnen und Erzieher, "die womöglich gegen den Willen der Kinder erfolgen wĂŒrde, kommt allein schon aus pĂ€dagogischen GrĂŒnden nicht infrage". Bei einem positiven Schnelltest mĂŒsse ein PCR-Test folgen. Inwieweit sich dann das Ergebnis bestĂ€tigt, sei ein weiterer Erkenntnisgewinn.

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Bei der Auswahl der 19 Kitas – neben den stĂ€dtischen Elbkindern auch solche freier und konfessioneller TrĂ€ger – sei versucht worden, die Vielfalt der Stadt abzubilden, sagte er. Darunter seien auch solche mit besonderem Schwerpunkt auf Sprachförderung oder Inklusion. Mit ersten Zwischenergebnissen sei frĂŒhestens Mitte Mai zu rechnen. Mit einer Gesamtauswertung erst im Juni.

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