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Hamburg: Männer treten Schwangerer in den Bauch – Prozess

Prozess in Hamburg  

Männer schlagen und treten Schwangere in den Bauch

16.04.2021, 16:07 Uhr | dpa

Hamburg: Männer treten Schwangerer in den Bauch – Prozess. Ein Justizmitarbeiter schließt die Tür zu einem Verhandlungssaal (Symbolbild): Zwei Männer müssen sich wegen gemeinschaftlichem versuchten Schwangerschaftsbbruches und schwerer Körperverletzung vor Gericht verantworten. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)

Ein Justizmitarbeiter schließt die Tür zu einem Verhandlungssaal (Symbolbild): Zwei Männer müssen sich wegen gemeinschaftlichem versuchten Schwangerschaftsbbruches und schwerer Körperverletzung vor Gericht verantworten. (Quelle: Patrick Pleul/dpa)

Zwei Männer sollen in Hamburg versucht haben, das ungeborene Kind einer Frau zu töten. Dazu sollen sie ihr in den Bauch geschlagen und getreten haben. Nun stehen sie vor Gericht.

Vor dem Amtsgericht Hamburg-St. Georg beginnt am Montag ein Prozess gegen einen 26-jährigen Mann, der versucht haben soll, das ungeborene Kind seiner Freundin zu töten. Der Angeklagte soll bei zwei Gelegenheiten Angriffe auf seine schwangere Freundin inszeniert haben, damit diese das gemeinsame Kind verliert, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag in Hamburg mit.

Dem Angeklagten und einem gleichaltrigen Mitangeklagten wird gemeinschaftlicher versuchter Schwangerschaftsabbruch in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen.

Angrif im achten Schwangerschaftsmonat

Der erste Angriff erfolgte demnach im Oktober 2019, der zweite im April 2020. Damals war die Freundin 17 Jahre alt und bereits im achten Monat schwanger. In Absprache mit dem Angeklagten soll der Mitangeklagte der jungen Frau im Blohms Park in Hamburg-Horn um Mitternacht ins Gesicht geschlagen, sie zu Boden gebracht und ihr mehrfach in den Bauch getreten haben.

Auch der Angeklagte soll auf seine Freundin eingeschlagen haben und geflüchtet sein. Die Freundin erlitt stumpfe Verletzungen am gesamten Körper und bekam vorzeitige Wehen, sodass ein Notkaiserschnitt eingeleitet werden musste. Die vorzeitige Geburt sei für Mutter und Kind lebensbedrohlich gewesen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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