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Commerzbank Hamburg steigert Kundenzahl auf 425 000

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Commerzbank Hamburg steigert Kundenzahl auf 425 000

21.04.2021, 13:33 Uhr | dpa

Commerzbank Hamburg steigert Kundenzahl auf 425 000. Commerzbank

Der Schriftzug "Commerzbank" über dem Eingang zu einer Filiale im Stadtteil Altona. Foto: Soeren Stache/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Commerzbank in Hamburg hat die Zahl ihrer Privat- und Firmenkunden im Corona-Jahr 2020 um 7800 auf nun 425 000 erhöht. Viele Menschen hätten die Zeit während der Einschränkungen durch die Pandemie genutzt, ihre Bankgeschäfte überprüft und die Möglichkeit eines kostenlosen Girokontos genutzt, sagte der Bereichsvorstand Privat- und Unternehmerkunden in Hamburg, Christian Hassel, am Mittwoch. Die Hamburger Sparkasse (Haspa) als Platzhirsch in der Hansestadt kommt nach eigenen Angaben allein auf knapp 959 000 Privatgirokonto-Inhaber.

Wie viele andere Banken will auch die Commerzbank Filialen schließen, bundesweit gut die Hälfte ihrer rund 1000 Geschäftsstellen. Inwiefern Hamburg und die Metropolregion betroffen sind, sei noch nicht klar. Bundesweit sollen Kunden künftig an rund 450 Standorten eine persönliche Beratung zu einfachen Bankgeschäften erhalten, an 220 dieser Standorte sollen zudem Fragen zu komplexen Finanzierungen beantwortet werden. Neben der Commerzbank wollen oder haben die Deutsche Bank, die Haspa und die Hamburger Volksbank Filialen geschlossen.

Im Corona-Jahr 2020 hat die Commerzbank in Hamburg an Unternehmen KfW-Kredite in Höhe von 492 Millionen Euro vergeben, tatsächlich abgerufen worden seien bislang 358 Millionen Euro. Gleichzeitig hätten die Kunden verstärkt Wertpapiere gekauft. Das Depotvolumen habe sich um 8,4 Prozent auf rund acht Milliarden Euro erhöht. Im Firmen- und Privatkundengeschäft habe sich durch die Corona-Pandemie zudem der Trend hin zur Digitalisierung beschleunigt.

Ein starkes Wachstum verzeichnete die Commerzbank Hamburg auch bei den Immobilienfinanzierungen. So sei das Neugeschäft im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2019 um 12,2 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro gestiegen. Das Gesamtvolumen liege nun bei 6,4 Milliarden Euro.

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