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Hamburg: 1,1 Millionen Euro Neustartfonds für Einzelhandel

"Teil der Lebensqualität"  

Hamburg unterstützt Einzelhandel mit Millionenbetrag

28.04.2021, 15:54 Uhr | dpa

Hamburg: 1,1 Millionen Euro Neustartfonds für Einzelhandel . Eine menschenleere Geschäftsstraße in der Hamburger Innenstadt (Symbolbild): Nach dem Lockdown soll dem Einzelhandel der Neustart erleichtert werden. (Quelle: imago images/Hanno Bode)

Eine menschenleere Geschäftsstraße in der Hamburger Innenstadt (Symbolbild): Nach dem Lockdown soll dem Einzelhandel der Neustart erleichtert werden. (Quelle: Hanno Bode/imago images)

Damit der Einzelhandel nach dem Lockdown einen guten Start absolvieren kann, sollen die Läden Unterstützung erhalten. Dafür stellt die Stadt einen Millionen-Betrag zur Verfügung.

Mit 1,1 Millionen Euro will Hamburg dem stationären Einzelhandel nach dem Corona-Lockdown wieder auf die Beine helfen. Der Neustartfonds solle den Läden in der City und in den Stadtteilzentren das Wiederanlaufen des Verkaufs erleichtern und helfen, Kunden anzulocken, sagten Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt, Finanzsenator Andreas Dressel (beide SPD) und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) am Mittwoch bei einem Besuch der Einzelhändler in den Colonnaden.

Die Hilfe richte sich an Interessen- und Werbegemeinschaften, Quartiersinitiativen und andere Zusammenschlüsse. "Ich möchte, dass wir in Hamburg weiterhin lebendige und vielfältige Quartiere haben, wo die Menschen gerne bummeln, shoppen und flanieren", sagte Westhagemann. Die Einkaufsstraßen seien nicht nur Teil der Lebensqualität Hamburgs, sondern wesentliche Wirtschaftskraft.

Mit dem Geld sollen Aktionen und Initiativen gefördert werden, die die Attraktivität des stationären Handels deutlich machen, sagte Dressel. "Grundsätzlich mit 5.000 Euro pro Aktion, kann aber auch mehr werden im Einzelfall." Es gehe darum, "etwas zu schaffen, was online nicht möglich ist".

Buntes Programm für den Neustart geplant

In den Stadtteilzentren und in der Innenstadt finde das normale, urbane Leben statt, sagte Stapelfeldt. Es sei zu hoffen, dass die Infektionsmaßnahmen möglichst schnell zu einer Situation führen, "die sich etwas näher an der alten Realität bewegt als es jetzt der Fall ist".

Die rund 45 Mitglieder des Trägerverbunds Colonnaden seien vorbereitet, sagte Quartiersmanagerin Claudia Kramer. Man sei mit Künstlern im Gespräch, um den Kunden beim Neustart ein buntes Programm bieten zu können. Leerstehende Flächen sollen kreativ genutzt werden. Auch ein Antikmarkt soll wieder stattfinden. Der Fonds könne helfen und biete eine Perspektive, auch wenn der Zeitpunkt des Neustarts noch nicht abzusehen sei, sagte sie.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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