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Hamburg: Kosten beim Bau de Fernbahnhofs Altona explodieren

Mehr als 500 Millionen Euro  

Kosten für Fernbahnhof Altona explodieren

18.06.2021, 12:34 Uhr | dpa

Hamburg: Kosten beim Bau de Fernbahnhofs Altona explodieren. Der Bahnhof Altona (Archivbild): Statt in Altona sollen die Fernverkehrszüge zukünftig zwei Kilometer weiter am nördlich gelegenen S-Bahnhof Diebsteich halten. (Quelle: imago images/Joko)

Der Bahnhof Altona (Archivbild): Statt in Altona sollen die Fernverkehrszüge zukünftig zwei Kilometer weiter am nördlich gelegenen S-Bahnhof Diebsteich halten. (Quelle: Joko/imago images)

Ein zweijähriger Baustopp und geänderte Pläne haben beim Bau des neuen Fernbahnhofs in Hamburg Altona zu zusätzlichen Kosten geführt. Bis das Projekt fertig ist, wird es noch Jahre dauern und mehr als 500 Millionen Euro verschlungen haben.

Die geplante Verlegung des Fernbahnhofs in Hamburg-Altona wird deutlich teurer als geplant. Mittlerweile geht die Deutsche Bahn von zusätzlichen Kosten von 188 Millionen Euro aus, sodass sich das Gesamtvolumen des bis 2027 geplanten Projektes nun auf 548 Millionen Euro summiert. Das teilte eine Bahnsprecherin am Freitag in Hamburg auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Zunächst hatte "bild.de" über die höheren Kosten berichtet.

Nach den Plänen der Deutschen Bahn sollen die Fern- und Regionalzüge statt in Altona künftig am zwei Kilometer nördlich gelegenen S-Bahnhof Diebsteich halten, der dafür ausgebaut werden soll. Der Kopfbahnhof in Altona soll Platz für Wohnungen und einen Park machen. Ursprünglich war die Bahn von 360 Millionen Euro Kosten ausgegangen.

Doch dann hatte eine Klage des Verkehrsclub Deutschland Nord e.V. (VCD) einen zweijährigen Baustopp ausgelöst. VCD, Bahn und die Stadt Hamburg hatten sich danach auf einen Kompromiss geeinigt, der deutliche Verbesserungen für Reisende und Anwohnende bringen soll. Die Kosten dafür taxiert die Bahn auf 106 Millionen Euro zusätzlich. "Der zweijährige Baustopp und die in dieser Zeit gestiegenen Baupreise führen zu weiteren 82 Millionen Euro extra", teilte die Sprecherin mit.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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