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Hamburg: Ursache für Explosion in Barmbek geklärt

Mehrere Gasflaschen gefunden  

Ursache für Explosion in Hamburg-Barmbek geklärt

29.06.2021, 11:41 Uhr | dpa

Hamburg: Ursache für Explosion in Barmbek geklärt. Ein Gebäude im Stadtteil Barmbek ist nach einer Explosion stark beschädigt: Vermutlich hat ein Mann die Explosion absichtlich ausgelöst. (Quelle: dpa/Daniel Reinhardt)

Ein Gebäude im Stadtteil Barmbek ist nach einer Explosion stark beschädigt: Vermutlich hat ein Mann die Explosion absichtlich ausgelöst. (Quelle: Daniel Reinhardt/dpa)

Nach der Explosion eines Hauses in Hamburg liefen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Gasflaschen, die eine Drohne in den Trümmern entdeckt hatte, sorgten für Spekulationen. Nun gibt es Gewissheit über die Ursache der Explosion.

Knapp einen Monat nach der schweren Explosion in einem Wohn- und Gewerbegebäude in Hamburg-Barmbek ist die Ursache geklärt. "Bei allem, was wir wissen, gehen wir davon aus, dass der einzige Bewohner des Gebäudes in Selbstmordabsicht die Explosion auslöste", sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" berichtet.

Der 55 Jahre alte Mann war mit schweren Brandverletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden und wenige Stunden später gestorben. Der Mann dürfte auch der Mieter sein. "Davon gehen wir aus, auch wenn die Identifizierung noch nicht abgeschlossen ist", sagte der Polizeisprecher.

Explosion mit Gas ausgelöst

Das Gebäude ist weiter einsturzgefährdet. Mittlerweile werde es nicht mehr als Tatort beschlagnahmt. Die Mieter der zahlreichen Gewerbeflächen sollen bald die Gelegenheit bekommen, ihr Eigentum beziehungsweise das, was davon übrig ist, an sich zu nehmen.

Die Explosion in dem Gebäude war mit Gas ausgelöst worden. Als Zentrum konnte die Wohnung im ersten Stock lokalisiert werden. Dort hatten die Ermittler drei Propangasflaschen entdeckt. Aus ihnen war Gas in die Wohnung geleitet und zur Explosion gebracht worden. Wegen einstürzender Gebäudeteile war auch längere Zeit der Verkehr auf der angrenzenden U-Bahn-Strecke unterbrochen.

Hinweis: Hier finden Sie sofort und anonym Hilfe, falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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