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Thering will Impfkampagne beschleunigen

Von dpa
Aktualisiert am 11.07.2021Lesedauer: 2 Min.
In der Asklepios Klinik Harburg wird gegen Corona geimpft: CDU-Oppositionsführer Dennis Thering hat eine Beschleunigung der Corona-Impfkampagne gefordert.
In der Asklepios Klinik Harburg wird gegen Corona geimpft: CDU-Oppositionsführer Dennis Thering hat eine Beschleunigung der Corona-Impfkampagne gefordert. (Quelle: Andre Lenthe/imago-images-bilder)
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Die Impfung gilt als die größte Waffe gegen die Corona-Pandemie. Daher hat CDU-Oppositionsführer Dennis Thering Vorschläge gemacht, wie die Impfkampagne vorangetrieben werden könnte.

Hamburgs CDU-Oppositionsführer Dennis Thering hat eine Beschleunigung der Corona-Impfkampagne gefordert. "Nach wie vor gibt es Gruppen, die wir nicht wirklich erreichen. Deshalb schlagen wir vor: Lasst uns dahin gehen, wo die Leute sind und etwa in Shopping Malls Corona-Impfungen ohne Termin anbieten", sagte der CDU-Fraktionschef in der Hamburgischen Bürgerschaft.

Dazu gehöre auch das Impfen von Kindern ab zwölf Jahren. Anders als etwa in Berlin sei das in Hamburg immer noch nicht möglich. "Dabei wäre es sehr wichtig, zumindest denen, die ihr Kind von sich aus impfen lassen wollen, auch die Möglichkeit zu geben."

Ab Mitte September an Geimpfte mehr Freiheiten

Auf der anderen Seite sollten angesichts der inzwischen guten Impfstoffversorgung etwa von Mitte September an Geimpfte mehr Freiheiten als Ungeimpfte haben. Dazu zähle bis auf die Maskenpflicht weiter die Testfreiheit etwa in Restaurants, Kinos, Theatern oder beim Friseur. "Für diejenigen, die sich nicht impfen lassen wollen, was ihr gutes Recht ist, sollen dann weiterhin Testpflicht und Quarantäne-Regeln gelten", sagte Thering.

Wer einen Beitrag leiste, um gut durch diese Pandemie zu kommen, "sollte dann schon zumindest weniger Einschränkungen haben als jemand, der das nicht tut".

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Corona-Schulpolitik des Senats nicht ausreichend

Hart ins Gericht ging Thering mit der Corona-Schulpolitik des Senats. Schon im vergangenen Schuljahr seien die Sommerferien nicht genutzt worden, um die Schulen vernünftig auf das Schuljahr vorzubereiten. "Gleiches sehen wir jetzt wieder." Schon seit einem Jahr fordere die CDU Luftfilter in den Klassenräumen, die übrigens bis zu 80 Prozent vom Bund bezahlt würden. "Doch der SPD-geführte Senat verweigert sie bis heute." Dabei sprächen sich das Umweltbundesamt und mittlerweile selbst der Grünen-Koalitionspartner für Luftfilter aus.

"Diese helfen uns ja nicht nur jetzt durch die Corona-Krise, sondern sie sind auch danach ein wichtiges Instrument, um Viren aus der Luft zu filtern", betonte Thering. Gerade mit Blick auf die Grippesaison sei das eine sehr gute Möglichkeit. "Doch der Senat denkt nicht einmal beim Neubau von Schulen Luftfilter mit. Ich glaube, da macht er wirklich viel verkehrt." Wenn es ein Feld gebe, wo das Scheitern des Senats deutlich geworden sei, dann sei es die Schulpolitik. Gleiches gelte für die Universitäten, die coronabedingt seit anderthalb Jahren geschlossen seien.

Die Maskenpflicht im Unterricht ist für Thering grundsätzlich eine Herausforderung, besonders für kleine Kinder. "Wir wissen aber auch, dass gerade bei ungeimpften Schülerinnen und Schülern die Gefahr groß ist, dass das Virus über Umwege nach Hause geschleppt wird."

Aber zumindest in den Grundschulen sollte im kommenden Schuljahr abhängig vom Infektionsgeschehen auf eine Maskenpflicht verzichtet werden, sagte Thering. "Auch dabei könnten übrigens Luftfilter helfen."

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