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GDL-Streik in Hamburg: "Menschen sind aufgeschmissen"


Reisende nehmen Bahnstreik gelassen

  • Philip Buchen
Von Eva Puschmann, Philip Buchen

23.08.2021Lesedauer: 2 Min.
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Leere Gleise am Hamburger Hauptbahnhof: Die meisten Fahrgäste waren auf den Streik vorbereitet.
Leere Gleise am Hamburger Hauptbahnhof: Die meisten Fahrgäste waren auf den Streik vorbereitet. (Quelle: Eva Puschmann/T-Online-bilder)
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Wieder streikt die Lokführergewerkschaft GDL, wieder fallen in Hamburg viele Züge aus. Am Hauptbahnhof sind vor allem Touristen davon betroffen. Doch die meisten sind gelassen.

Die Hamburger wussten, was kommt: Seit Montagfrüh bestreiken die Lokführer der Gewerkschaft GDL den Nah- und Fernverkehr. Am Bahnhof der Hansestadt war die Lage zunächst ruhig. Die Fahrgäste hätten sich augenscheinlich auf den Streik eingestellt, sagte eine Bahnsprecherin.

Die meisten Passagiere am Hauptbahnhof haben sich frühzeitig über alternative Strecken und Züge informiert. "Wir waren gestern schon hier", erzählt ein Familienvater. "Jetzt wurde uns gesagt, dass wir mit unserem Ticket jeden Zug nehmen dürfen, der abfährt", fährt er fort. Eine kleine Verspätung könnten alle verkraften.

Reisende sind zuversichtlich

Vorbereitet war auch der Urlauber Fritz. Seinen Nachnamen will er nicht nennen: "Ich habe heute morgen erst erfahren, dass mein Zug nicht fährt. Gestern stand im Internet noch, dass er nicht beeinträchtigt ist. Jetzt soll der nächste erst in drei Stunden gehen."

Reisender am Hamburger Hauptbahnhof: "Dann sollen sie streiken."
Reisender am Hamburger Hauptbahnhof: "Dann sollen sie streiken." (Quelle: Eva Puschmann/T-Online-bilder)

Der Reisende ist Ärger mit der Bahn gewohnt, er will heute nach Österreich: "Im Juni habe ich ohne Streik schon 16 Stunden bis nach Hause gebraucht, von Hamburg bis nach Österreich. Das war der Rekord. Heute soll ich um 20 Uhr ankommen. Mal schauen, ob das klappt."

Matt (rechts) und ein Freund mit ihren Fahrrädern: Sie sind auf dem Weg nach Hause in die Niederlande.
Matt (rechts) und ein Freund mit ihren Fahrrädern: Sie sind auf dem Weg nach Hause in die Niederlande. (Quelle: Eva Puschmann/T-Online-bilder)

Matt und sein Freund sind mit weiteren auf dem Weg aus dem Urlaub zurück in die Niederlande. "Wir haben gestern Abend im Hotel von dem Streik erfahren. Unser Zug sollte um 8:30 fahren. Jetzt sind wir extra eine Stunde früher da, damit wir noch mit Leuten sprechen können, die uns helfen können. Wir hätten das auch gestern machen können, aber wir dachten, dass alles glatt läuft. Es ist eine schwierige Situation. Jetzt sind die Menschen wirklich aufgeschmissen.“

So müssen sich Fahrgäste der Hamburger S-Bahn darauf einstellen, dass die Linien S31, S2 und S11 während des Streiks nicht fahren. Beim Betrieb der Linien S1, S21 und S3 werde versucht, einen 20-Minuten-Takt aufrecht zu erhalten.

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Verwendete Quellen
  • Gespräche vor Ort
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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Von Anna Bytom
BahnstreikGDLNiederlandeÖsterreich

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