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Prozess im Hamburg: Dieb von Udo Lindenbergs Porsche ab heute vor Gericht

Prozess startet  

Rätsel um gestohlenen Porsche von Udo Lindenberg

21.09.2021, 15:27 Uhr | t-online

Prozess im Hamburg: Dieb von Udo Lindenbergs Porsche ab heute vor Gericht. Udo Lindenberg (Archivbild): Sein Sportwagen wurde im Sommer gestohlen. (Quelle: imago images/Chris Emil Janßen)

Udo Lindenberg (Archivbild): Sein Sportwagen wurde im Sommer gestohlen. (Quelle: Chris Emil Janßen/imago images)

Im Juni soll ein 26-jähriger Mann den extrem seltenen Porsche von Udo Lindenberg gestohlen haben. Jetzt beginnt vor dem Amtsgericht Hamburg der Prozess. Die große Frage lautet: Wie kam der mutmaßliche Täter an den Schlüssel des Wagens?

Ende Juni wurde der Porsche des selbst ernannten Panikrockers Udo Lindenberg aus der Tiefgarage des Hotel Atlantic in Hamburg gestohlen. Dort lebt der Musiker seit 1995. Bereits zwei Tage später tauchte der Wagen wieder auf – im 20 Kilometer entfernten Ahrensburg. Einer Zeugin war das gestohlene Kennzeichen aufgefallen. 

Jetzt beginnt vor dem Amtsgericht St. Georg der Prozess gegen einen 26-jährigen Mann. Er habe den Porsche entweder selbst gestohlen oder ihn in Kenntnis des Diebstahls kurz darauf von unbekannten Tätern erlangt, heißt es in der Anklage. 

Die "Morgenpost" berichtet, dass die Staatsanwaltschaft davon überzeugt sei, dass der Mann vorher schon für mehrere Autodiebstähle verantwortlich gewesen sei. Ende 2019 soll er zusammen mit Unbekannten aus Spinden in Hallenbädern Autoschlüssel entwendet und damit drei Autos gestohlen haben. Dem Angeklagten wird gemeinschaftlicher gewerbsmäßiger Diebstahl in vier Fällen und in einem Fall alternativ gemeinschaftliche gewerbsmäßige Hehlerei zur Last gelegt, so die Zeitung. 

26-Jähriger soll Udo Lindenbergs Porsche in Hamburg entwendet haben

Nach dem Diebstahl des Porsche von Lindenberg standen die Ermittler vor einem Rätsel. Denn der Wagen lässt sich nur starten, wenn der Schlüssel steckt. Das ist eine der Besonderheiten des Porsche 911 R, von dem insgesamt nur 991 Exemplare gebaut wurden. Serienmäßig kommt der Wagen mit einer Wegfahrsperre mit Zentralverriegelung und Funkfernbedienung, einer Alarmanlage sowie einer Radar-Innenraumüberwachung daher, wie die "Morgenpost" einen Unternehmenssprecher zitiert. 

Diese Vorkehrungen machen es eigentlich unmöglich, den Wagen zu stehlen, wenn der Schlüssel nicht steckt. Die Frage ist also, woher hatte der Täter den Schlüssel? Und wie konnte der Wagen unbemerkt aus der Tiefgarage des Atlantic gestohlen werden?

Sicher ist bislang nur, dass Udo Lindenberg einige Tage vor dem Diebstahl mit seinem Wagen bei der Inspektion in einer Werkstatt war. Alles weitere muss nun das Gericht klären. 

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