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Höhere Inzidenz: Regeln an Schulen werden nicht geändert

Hamburg  

Höhere Inzidenz: Regeln an Schulen werden nicht geändert

22.10.2021, 13:09 Uhr | dpa

Höhere Inzidenz: Regeln an Schulen werden nicht geändert. Corona-Test

Eine medizinische Mitarbeiterin hält einen Tupfer für einen Abstrich für einen Corona-Test in der Hand. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die gestiegene Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hamburg führt vorerst nicht zu einer Änderung der seit den Herbstferien geltenden Regeln in Schulen. "Alle Maßnahmen werden fortlaufend von uns evaluiert, auch im Hinblick auf die Entwicklung der allgemeinen Inzidenz in Hamburg und der Inzidenzen nach Altersgruppen", sagte ein Sprecher der Schulbehörde am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Hamburger Gesundheitsbehörde gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag mit 94,3 an. Vor einer Woche hatte Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen noch 61,1 betragen.

Nach rund zehnmonatiger pandemiebedingter Aussetzung gilt seit Ferienende wieder die Präsenzpflicht. Auf dem Außengelände und bei Engpässen im Vertretungsunterricht müssen Grundschüler nicht mehr nach Jahrgängen oder Kohorten getrennt werden - ab 1. November soll das auch für weiterführende Schulen gelten.

"Hamburg setzt auch weiterhin auf das sehr umfangreiche 5-Stufen-Sicherheitskonzept für den Schutz vor Corona-Infektionen", sagte der Sprecher weiter. In keinem anderen gesellschaftlichen Bereich würden so viele Schutzmaßnahmen konsequent durchgeführt wie in Schulen.

Die Maskenpflicht gilt derzeit weiterhin an den Schulen. Um Infektionen möglichst rasch zu erkennen, sind in den ersten beiden Wochen nach den Ferien jeweils drei statt wie bisher zwei Schnelltests vorgeschrieben.

Inzwischen sind nach Angaben der Schulbehörde rund 80 Prozent der Luftfiltergeräte von den Herstellern geliefert und installiert. Zudem werde von einer Impfquote von 80 bis 90 Prozent bei den Lehrkräften ausgegangen, berichtete der Sprecher. Die Impfaktionen für Schülerinnen und Schüler an den Berufsbildenden Schulen seien abgeschlossen. An den allgemeinbildenden Schulen laufen sie den Angaben zufolge noch weiter.

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