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Sturmtief über Niedersachsen: leichte Sturmflut erwartet

Hamburg  

Sturmtief über Niedersachsen: leichte Sturmflut erwartet

30.11.2021, 13:09 Uhr | dpa

Sturmtief über Niedersachsen: leichte Sturmflut erwartet. Wind

Eine Windfahne zeigt die Windrichtung an. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Niedersachsen steht ein stürmischer Mittwoch bevor. Meteorologen erwarten insbesondere an der Küste und auf den Inseln schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten um die 90 Stundenkilometer. "Das Sturmfeld kommt am Morgen von Westen herein im Binnenland und an der Nordsee", sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Hamburg am Dienstag. Im Tagesverlauf nehme der Sturm vor allem an der Nordsee zu und erreiche einen Höhepunkt am Nachmittag und Abend. Bei wenigen Wolkenlücken werde es auch im Binnenland zwischen dem Emsland bis hin zur Grenze nach Sachsen-Anhalt stürmisch, sagte die Expertin. Dort sind laut Vorhersage Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 65 und 85 Stundenkilometern aus südwestlicher Richtung zu erwarten.

Unmittelbar an der Küste und auf den Inseln seien am Mittwochabend auch Unwetter durch orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten von 110 Stundenkilometer nicht auszuschließen - noch seien die Wettermodelle aber nicht eindeutig, inwieweit diese Wetterlage eintreffen werde, sagte die DWD-Meteorologin am Dienstagmittag.

Für die niedersächsische Nordseeküste besteht laut dem Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am Mittwochabend die Gefahr einer leichten Sturmflut. Nach Angaben des Sturmflutwarndienstes der Behörde am Dienstag kann das Abendhochwasser bei Windstärke acht aus nordnordwestlicher Richtung um einen bis eineinviertel Meter höher auflaufen als das mittlere Tidehochwasser. Strände, Vorländer und Hafenflächen könnten dann überflutet werden. Nach NLWKN-Angaben treten leichte Sturmfluten nach dem langjährigen Mittel statistisch bis zu zehn Mal in der Saison zwischen September und April auf. In der Regel sind sie keine größere Herausforderung für die Küstenschutzbauwerke.

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