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Beh├Ârden nehmen "Generation 9/11" ins Visier

Von dpa
Aktualisiert am 30.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Andy Grote (SPD), Senator f├╝r Inneres und Sport in Hamburg (Archivbild): Er will die Kindergeneration derer st├Ąrker ├╝berwachen, die am Terroranschlag des 11. Septembers 2001 beteiligt waren.
Andy Grote (SPD), Senator f├╝r Inneres und Sport in Hamburg (Archivbild): Er will die Kindergeneration derer st├Ąrker ├╝berwachen, die am Terroranschlag des 11. Septembers 2001 beteiligt waren. (Quelle: Marcus Brandt/dpa-bilder)
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Ende August wurde in Hamburg ein Mann festgenommen, der einen Terroranschlag geplant haben soll. Nun soll die Kindergeneration derer st├Ąrker im Blick der Beh├Ârden sein, die am 11. September 2001 beteiligt waren.

20 Jahre nach den Anschl├Ągen vom 11. September 2001 nehmen die Sicherheitsbeh├Ârden die Szene um die damalige Hamburger Terrorzelle wieder verst├Ąrkt ins Visier. Grund ist die Festnahme eines 20 Jahre alten Deutsch-Marokkaners Ende August, der einen schweren Anschlag geplant haben soll.

Zwar stehe man der islamistischen Szene in Hamburg schon seit 2001 "ziemlich auf den F├╝├čen", sagte Innensenator Andy Grote (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Trotzdem seien die konkreten Anschlagsvorbereitungen noch einmal Anlass, "auf die Generation von 9/11" zu schauen. "V├Ąter von denen sind ja noch da ÔÇô wie der Vater des Beschuldigten und andere auch."

Die Festnahme des Deutsch-Marokkaners war erst Anfang Dezember bekanntgeworden. Er ist der Sohn eines Mitverantwortlichen der Al-Quds-Moschee, in der sich vor den Anschl├Ągen vom 11. September 2001 die Angeh├Ârigen der Hamburger Terrorzelle um Mohammed Atta getroffen hatten. Der 20-J├Ąhrige hatte sich den Ermittlungen zufolge bereits die n├Âtigen Bestandteile zum Bau einer Bombe beschafft. Beim Versuch, sich im Darknet eine Pistole und eine Handgranate zu kaufen, war er den Beh├Ârden aufgefallen und verhaftet worden.

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Grote: "Er ist in diese Szene hinein geboren worden"

"Er ist als Islamist aufgewachsen. Er ist in diese Szene hinein geboren und dort gro├čgezogen geworden", sagte Grote. Auch die n├Ąchste Generation m├╝sse man sich deshalb genau anschauen. "Gibt es dort noch Personen, die wir bislang nicht auf dem Schirm hatten?"

Das Landesamt f├╝r Verfassungsschutz rechnet der islamistischen Szene in Hamburg 1.650 Anh├Ąnger zu, davon gelten 1.130 als gewaltorientiert, darunter auch 268 sogenannte Dschihadisten. Gerade in der salafistischen Szene sei die Gewaltbereitschaft hoch, sagte Grote. "Dieser Szene ordnen wir auch den Beschuldigten in dem aktuellen Verfahren zu. Inwieweit er jetzt in ein gr├Â├čeres Netzwerk eingebunden war, k├Ânnen wir noch nicht sagen."

Zumindest habe er zahlreiche Kontakte in der Szene gehabt, auch hochrangige. Ob die von seinen Planungen wussten, dazu gebe es noch keine Erkenntnisse. "Nat├╝rlich alarmiert es uns, wenn wir jemanden mit so konkreten Anschlagsplanungen finden, der so klare Bez├╝ge und Kontakte in verschiedene Generationen von militanten Islamisten in unserer Stadt hat", sagte Grote.

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Zwar wisse man noch nicht, ob der Anschlag in Hamburg stattfinden sollte. "Aber er ist auf jeden Fall in Hamburg vorbereitet worden, und zwar so konkret, wie wir es sehr lange nicht mehr gehabt haben."

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Deutsche Presse-AgenturSPD

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