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Diese Corona-Regeln gelten nun in Hamburg

Von dpa
Aktualisiert am 10.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Schild mit der Aufschrift "2G+" hÀngt in einem Fenster einer GaststÀtte (Symbolbild): Geboosterte sind von der Testpflicht ausgenommen.
Ein Schild mit der Aufschrift "2G+" hÀngt in einem Fenster einer GaststÀtte (Symbolbild): Geboosterte sind von der Testpflicht ausgenommen. (Quelle: Marcus Brandt/dpa-bilder)
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Mit steigenden Infektionszahlen treten auch neue Corona-Regeln in Hamburg in Kraft. Nachdem Ungeimpfte fast vollstĂ€ndig vom öffentlichen Leben ausgeschlossen sind, gibt es auch VerschĂ€rfungen fĂŒr doppelt Geimpfte.

Weite Teile des gesellschaftlichen Lebens in Hamburg unterliegen angesichts weiter rasant steigender Corona-Zahlen jetzt den 2G-plus-Regeln. Damit dĂŒrfen seit Montag Menschen mit einer Grundimmunisierung sowie Genesene zahlreiche Bereiche nur noch dann betreten, wenn sie zusĂ€tzlich einen negativen Corona-Test vorlegen.

Davon ausgenommen sind nur Hamburgerinnen und Hamburger, die bereits eine Auffrischungsimpfung oder einen gleichwertigen Schutz vor der Pandemie haben. Ungeimpfte sind schon seit dem 20. November 2021 fast vollstÀndig vom öffentlichen Leben ausgeschlossen.

EinschrÀnkungen in fast allen Bereichen in Hamburg

Die 2G-plus-Regeln gelten laut einem Senatsbeschluss vom 4. Januar unter anderem in der Gastronomie, in Freizeiteinrichtungen, bei allgemeinen Veranstaltungen, touristischen Stadt- und Hafenrundfahrten sowie in kulturellen Einrichtungen wie Theatern, KonzerthÀusern, Kinos und der Oper.

Ebenfalls betroffen sind Messen, Volksfeste, Spielhallen, SchwimmbĂ€der, Fitnessstudios, Seniorentreffs sowie körpernahe Dienstleistungen. Ausgenommen sind Friseure, Angebote der Fußpflege, Museen, BĂŒcherhallen, AusstellungshĂ€user, GedenkstĂ€tten sowie der gesamte Einzelhandel.

Nur noch wenige Zuschauer bei Hamburger Sportveranstaltungen

Einschnitte gibt es auch im Sport. So mĂŒssen im Profisport die Begegnungen etwa in der Fußballbundesliga wieder als Geisterspiele ohne Publikum abgehalten werden. Bislang hatte es eine vom Beschluss der MinisterprĂ€sidentenkonferenz abweichende Ausnahmeregelung gegeben.

Im Amateurbereich dĂŒrfen Sportveranstaltungen im Freien kĂŒnftig wie alle anderen Großveranstaltungen nur noch vor maximal 1.000 Zuschauern stattfinden. In Sporthallen gilt – wie bei anderen Indoor-Veranstaltungen auch – eine Obergrenze von 200 Zuschauern.

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Geboosterte von der Testpflicht ausgenommen

Die Gesundheitsbehörde hatte Ende vergangener Woche noch einmal prĂ€zisiert, wer von der Testpflicht befreit ist. An erster Stelle gilt das fĂŒr alle Geboosterten – und zwar ohne irgendwelche Fristen, also unmittelbar nach der Auffrischungsimpfung.

Ein Nachweis der Auffrischung erfolgt ĂŒber ein digitales Zertifikat, das unter anderem Apotheken ausstellen. Wer nicht ĂŒber ein Smartphone oder Ă€hnliches GerĂ€t verfĂŒgt, kann den QR-Code des digitalen Impfzertifikats bei einer Kontrolle auch in Papierform vorzeigen.

Genesenen-Status verfÀllt nach sechs Monaten

Zudem sind auch Menschen, die sich nach einer vollstĂ€ndigen Impfserie – in der Regel zwei Impfungen – infiziert haben und wieder genesen sind, Geboosterten gleichgestellt, weil sie den Angaben zufolge ĂŒber ein der Auffrischungsimpfung vergleichbares, erhöhtes Schutzniveau verfĂŒgen.

Ohne eine drei Monate nach der Infektion möglichen Auffrischungsimpfung gilt dieser Status und die damit verbundene Befreiung von der Testpflicht jedoch nur maximal sechs Monate.

Kinder und Jugendliche von Testpflicht befreit

Eine ebenfalls etwas abweichende Regelung gilt fĂŒr Menschen, die sich mit dem nur einmal zu verabreichenden Vakzin von Johnson & Johnson haben impfen lassen. Sie benötigen fĂŒr eine Befreiung von der Testpflicht den Angaben zufolge nur eine weitere Impfung mit einem mRNA-Impfstoff etwa von Biontech/Pfizer oder Moderna.

Kinder und Jugendliche seien außerhalb der Ferien generell von der Testpflicht befreit, da alle Kinder und Jugendlichen in den Schulen regelhaft zweimal pro Woche getestet wĂŒrden. Ab dem Alter von 16 Jahren mĂŒsse jedoch eine vollstĂ€ndige Impfung oder Genesung nachgewiesen werden.

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Auffrischungsimpfungen fĂŒr Jugendliche sollten mit dem Arzt oder der Ärztin abgesprochen werden, da es dafĂŒr noch keine Empfehlung der StĂ€ndigen Impfkommission (Stiko) gebe.

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