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Corona-Inzidenz steigt auf 1476,3: 6414 neue Fälle

Von dpa
20.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Corona-Test
Ein medizinischer Mitarbeiter führt einen Corona-Schnelltest durch. (Quelle: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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In Hamburg ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen auf einen Rekordwert gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der gemeldeten Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Donnerstag mit 1476,3 an. Am Mittwoch lag der Wert bei 1337,1, vor einer Woche noch bei 801,8. 6414 Fälle kamen neu hinzu, so viele wie noch nie. Das sind 843 mehr als am Mittwoch und 2650 mehr als am Donnerstag vor einer Woche. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen stieg nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) um 6 auf 2057.

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz liegt Hamburg weiter deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Auf Basis einer anderen Berechnungsmethode gab das RKI am Donnerstag für Hamburg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1083,6 an, für ganz Deutschland einen Wert von 638,8. Bundesweit kamen 133 536 neue Fälle hinzu - so viele wie noch nie an einem Tag.

Nach den vorliegenden Daten haben sich in der Hansestadt seit Februar 2020 mindestens 193.423 Menschen infiziert. Davon gelten 137.400 nach RKI-Schätzung als genesen.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden Donnerstag (Stand 11.55 Uhr) laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 60 Covid-19-Patienten behandelt, einer weniger als am Vortag. 39 von ihnen mussten invasiv beatmet werden, ebenfalls einer weniger als am Mittwoch. Die Gesundheitsbehörde gab die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt mit Stand Mittwoch unverändert mit 453 an. Davon wurden 62 intensivmedizinisch betreut, 3 mehr als am Vortag gemeldet.

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Die Hamburger Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der in Krankenhäusern aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner und Woche, lag laut RKI unverändert bei 4,91. Bundesweit stieg sie von 3,34 am Mittwoch auf 3,56. Bei Überschreiten der Grenzwerte 3, 6 und 9 können die Bundesländer jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängen.

80,5 Prozent der Hamburger sind dem RKI zufolge mindestens einmal geimpft. Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben demnach 78,5 Prozent. Eine Auffrischungsimpfung erhielten bisher 46,0 Prozent der Hansestädter.

Bei den Erst- und Zweitimpfungen liegt Hamburg im Ländervergleich weiter auf dem dritten Platz hinter Bremen und dem Saarland. Bei den "Booster"-Impfungen belegt die Hansestadt Platz 11 unter den 16 Ländern vor Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen.

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