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Vorentscheidung f├╝r Milliardenprojekt Bahntunnel in Hamburg

Von dpa
20.01.2022Lesedauer: 3 Min.
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F├╝r das Milliardenprojekt eines Tunnels zur Entlastung des Hamburger Bahnknotens ist eine wichtige Vorentscheidung gefallen. Die Deutsche Bahn, der Bund und der Senat der Hansestadt haben sich darauf verst├Ąndigt, den Bau eines rund sechs Kilometer langen S-Bahn-Tunnels vom Hauptbahnhof bis nach Altona zu untersuchen. Das berichteten die Bahn und die Verkehrsbeh├Ârde am Donnerstag im Verkehrsausschuss der Hamburger B├╝rgerschaft.

Das Bauvorhaben mit der sperrigen Bezeichnung "Verbindungsbahnentlastungstunnel" ist im Bedarfsplan f├╝r Bundesschienenwege mit h├Âchster Dringlichkeit verzeichnet. F├╝r das Projekt allein werden in dem 40 Milliarden Euro schweren Ma├čnahmenkatalog rund 2,66 Milliarden Euro veranschlagt.

Auf der Bahnstrecke zwischen dem chronisch ├╝berlasteten Hauptbahnhof und Altona verkehren nach Bahn-Angaben derzeit t├Ąglich 300 Regional- und Fernz├╝ge sowie 900 S-Bahnz├╝ge. Auf dem stark befahrenen Streckenabschnitt sollen Kapazit├Ąten f├╝r den Fernverkehr frei werden, indem der zweigleisige S-Bahn-Verkehr unter die Erde verlegt wird und auf dem Abschnitt dann vier statt bislang zwei Gleise f├╝r den Fernverkehr zur Verf├╝gung stehen.

Das Projekt gilt als wichtiger Baustein f├╝r den geplanten "Deutschlandtakt" der Bahn. Er soll daf├╝r sorgen, dass ab 2030 Z├╝ge zwischen den gr├Â├čten St├Ądten im Halbstundentakt fahren und Anschl├╝sse besser aufeinander abgestimmt sind. Fahrg├Ąste der Bahn w├╝rden davon mit deutlich geringeren Fahrzeiten profitieren. "Der Abschnitt zwischen den beiden gro├čen Fernbahnh├Âfen ist eine der am st├Ąrksten belasteten Strecken in Deutschland", sagte Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla. "Mit dem Tunnel m├Âchten wir in der Metropole noch mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene bringen."

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Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Gr├╝ne) bezeichnete den neuen Tunnel als einen "zentralen Schl├╝ssel f├╝r den Deutschlandtakt an einem der wichtigsten Eisenbahnknoten Deutschlands". Bahn und Stadt wollen nun bis Anfang 2023 in einer Machbarkeitsstudie ausloten, wie das Projekt im Detail umgesetzt werden kann. Einen Zeitplan f├╝r den Bau und einen genauen Streckenverlauf gibt es noch nicht. Der fr├╝here Staatssekret├Ąr im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, hatte Ende 2020 bei der ersten Pr├Ąsentation eines solchen Tunnelprojektes davon gesprochen, dass eine Fertigstellung Mitte der 30er Jahre "ehrgeizig, aber machbar" sei.

In Stein gemei├čelt ist bei der Tunnelplanung zwar noch nichts. "Machbarkeitsstudie hei├čt noch nicht, dass man das macht, sondern man ├╝berlegt erst mal wie das geht", sagte Tjarks. Im Interesse der f├╝r den Klimaschutz n├Âtigen Mobilit├Ątswende sei es aber der Wille aller Beteiligten, "dass das dann passiert", betonte der Senator auch. "Im Grundsatz geht es jetzt in Richtung eines S-Bahn-Tunnels." Die Vor- und Nachteile im Vergleich zu einem Fernbahntunnel seien gegeneinander abgewogen worden. Dabei spr├Ąchen die "deutlich st├Ąrkeren Argumente" f├╝r einen S-Bahn-Tunnel, der beispielsweise k├╝rzer und auch kosteng├╝nstiger sei.

Tjarks zufolge sollen nun drei m├Âgliche Streckenf├╝hrungen untersucht werden, von denen eine nahe der jetzigen oberirdischen Strecke auf der Achse Hauptbahnhof, Dammtor, Schlump und Alsenplatz bis zum Diebsteich f├╝hrt. Dorthin soll 2027 der zwei Kilometer s├╝dlich liegende Fernbahnhof Altona verlegt werden. Die Bauarbeiten f├╝r den voraussichtlich 548 Millionen teuren neuen Bahnhof haben im Juli 2021 begonnen. Die anderen beiden Streckenf├╝hrungen w├Ąren n├Ârdlich beziehungsweise s├╝dlich der jetzigen Strecke.

Projektleiter ist der Bahningenieur Bernd Homfeldt, der im Norden kein Unbekannter ist. Er hatte die Bahnanbindung der festen Fehmarnbeltquerung zwischen Fehmarn in Schleswig-Holstein und der d├Ąnischen Insel Lolland federf├╝hrend begleitet. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie will die Bahn nun umgehend mit B├╝rgerinnen und B├╝rgern in den Dialog treten. Die zur Auswahl stehenden Varianten sollen ├Âffentlich pr├Ąsentiert werden, f├╝r Fragen aus der ├ľffentlichkeit sollen zudem ein Projekttelefon und eine eigene Mailadresse (VET@deutschebahn.com) eingerichtet werden.

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