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Besch├Ąftigte arbeiten im Homeoffice vermehrt trotz Krankheit

Von dpa
23.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Homeoffice
Ein Mann sitzt im Homeoffice mit Laptop auf dem Teppich und arbeitet. (Quelle: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Arbeitnehmer neigen einer Studie zufolge in der Corona-Pandemie vermehrt dazu, sich im Homeoffice trotz Krankheit an den Rechner zu setzen. Einen umgekehrten Trend gebe es bei Besch├Ąftigten, die f├╝r den Job ins B├╝ro fahren m├╝ssen, hei├čt es in einer Untersuchung der Hamburger K├╝hne Logistics University (KLU) und der WHU - Otto Beisheim School of Management.

Zu gro├č seien die bef├╝rchteten Schuldgef├╝hle, sollte es im B├╝ro zu einer Ansteckung mit dem Coronavirus kommen, um sich auf den Weg zur Firma zu machen, hei├čt es in der Studie. Ganz anders dagegen in den eigenen vier W├Ąnden: "Wenn sich Mitarbeitende zuhause "nur" erholen und nicht erreichbar sind, bef├╝rchten viele Schuldgef├╝hle gegen├╝ber dem Team. Deshalb entscheiden sich einige, zumindest etwas zu arbeiten", sagte die KLU-Professorin f├╝r Personalmanagement, Prisca Brosi. Zudem zeigten die Ergebnisse, dass die Entscheidung zu arbeiten unabh├Ąngig von der Schwere der Erkrankung sei.

Dabei ├╝bers├Ąhen die Besch├Ąftigten jedoch die Konsequenzen. "Wenn ich weiterarbeite statt mich zu erholen, kann zus├Ątzlich ein Schuldgef├╝hl mir selbst gegen├╝ber entstehen", sagte die WHU-Professorin f├╝r Personalf├╝hrung, Fabiola H. Gerpott. Zum einen arbeiteten kranke Besch├Ąftigte oft nicht produktiv. "Zum anderen sp├╝ren sie, dass ihre Entscheidung der eigenen Gesundheit schadet."

F├╝r die Studie wurden den Angaben zufolge drei Untersuchungen im Vor-Corona-Jahr 2019 sowie im Juli und August 2020 mit insgesamt rund 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemacht und verglichen.

Die Forscherinnen sehen bei dem Thema auch Arbeitgeber in der Pflicht. "Unternehmen sollten im Vorfeld klar ansprechen, dass Mitarbeitende mit diesem Verhalten ihrer eigenen Gesundheit schaden und nicht produktiv arbeiten k├Ânnen", betonte Brosi. Es reiche nicht, Mitarbeitende einfach nur zu bitten, im Krankheitsfall zuhause zu bleiben. "Sie m├╝ssen auch ├╝ber die negativen Konsequenzen der Entscheidung, trotzdem zu arbeiten, reflektieren", sagte Brosi.

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