Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextSchwere St├Ârung bei KartenzahlungenSymbolbild f├╝r einen TextDeutsche Firma mit Affenpocken-ImpfstoffSymbolbild f├╝r einen TextUS-Staat verbietet fast alle AbtreibungenSymbolbild f├╝r einen TextThorsten Legat: Hodenverletzung in TV-ShowSymbolbild f├╝r einen TextLeverkusen-Torj├Ąger verl├Ąngert VertragSymbolbild f├╝r einen TextSchotte bekommt zwei neue H├ĄndeSymbolbild f├╝r einen TextPolizei jagt brutale MesserstecherSymbolbild f├╝r einen TextVermisste in Essen tot aufgefundenSymbolbild f├╝r einen TextJenny Elvers: "Ich war brettervoll"Symbolbild f├╝r einen TextTopmodel ist wieder schwangerSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserAmira Pocher mit speziellem Rat f├╝r Pietro Lombardi

Nabu: Planungen f├╝r Windkraft auf See ignorieren Naturschutz

Von dpa
27.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Windpark in der Nordsee
Ein Offshore-Windpark in der Nordsee. (Quelle: Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die aktuellen Planungsentw├╝rfe f├╝r den weiteren Ausbau der Windkraft auf See gef├Ąhrden aus Sicht des Umweltverbandes Nabu den Naturschutz. Zudem fehle den Pl├Ąnen die Rechtsgrundlage, kritisierte der Nabu am Donnerstag in Berlin nach einer Anh├Ârung des federf├╝hrenden Bundesamtes f├╝r Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) zu den Windkraft-Ausbaupl├Ąnen.

"Nord- und Ostsee geht es schlecht. Nur wenn wir die ├ťberlastung zur├╝ckfahren, Schutzgebiete wirksam machen, Fischerei, Schifffahrt und Rohstoffabbau beschr├Ąnken, haben wir auch den Raum f├╝r den Ausbau der Windenergie", sagte der Nabu-Pr├Ąsident J├Ârg-Andreas Kr├╝ger am Donnerstag laut einer Mitteilung in Berlin. "Die Bundesregierung ist in der Pflicht, die Energiewende voranzutreiben, ohne Naturschutzstandards aufzuweichen."

Hintergrund der Kritik ist der j├╝ngste Entwurf des Bundesamtes f├╝r Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) zur Fortschreibung des Fl├Ąchenentwicklungsplanes (FEP) f├╝r die sogenannte ausschlie├čliche Wirtschaftszone (AWZ), die Deutschland in internationalen Gew├Ąssern exklusiv nutzen darf. Der Nabu kritisiert insbesondere, dass das BSH zuvor eine maximal m├Âgliche Gesamtleistung von 43 Gigawatt (GW) f├╝r m├Âglich gehalten habe, der FEP-Entwurf nun aber eine weitaus h├Âhere Leistung von bis zu 57,5 GW vorsieht. Das noch unter der alten Bundesregierung fortgeschriebene Windenergie-auf-See-Gesetz gebe aber maximal einen Ausbau der installierten Leistung auf 40 GW her, argumentiert der Nabu. "Der aktuell vorgelegte Vorentwurf FEP 2022 entbehrt daher unseres Erachtens einer Rechtsgrundlage."

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Wie Petechien aussehen und wo sie sich zeigen
Blauer Fleck und Petechien am Arm


Wind auf See ist neben Wind an Land und Solarenergie eine S├Ąule beim Ausbau des ├ľkostroms. Die neue Regierung aus SPD, Gr├╝nen und FDP hat im Koalitionsvertrag die Ausbauziele f├╝r die Windenergie auf See im Vergleich zur Vorg├Ąngerregierung deutlich erh├Âht. Statt 20 GW bis 2030 und 40 GW bis 2040 sollen es nun 30 GW bis 2030, 40 GW schon bis 2035 und 70 GW bis 2045 werden. "Der Koalitionsvertrag stellt jedoch keine g├╝ltige Rechtsgrundlage des FEP dar", so der Nabu.

Aus Sicht des Verbandes hat das BSH mit Blick auf die forcierten Klimaziele der neuen Berliner Regierung eine einseitige Kehrtwende zu Lasten des Naturschutzes vollzogen. "Pl├Âtzlich hat eine identische Meeresfl├Ąche durch neue Modellierungen Raum f├╝r zus├Ątzliche 14 Gigawatt Windstrom", sagt Kim Detloff, Meeresschutzexperte beim Nabu. In dem BSH-Entwurf werde somit "immer mehr Windenergie in die ohnehin ├╝berlastete Nordsee gepresst", argumentiert der Nabu. "Der neue Entwurf kassiert ├╝berraschend einseitig den Versuch des alten FEP, die Beeintr├Ąchtigungen von Schutzgebieten durch einen Abstandspuffer von mindestens 5,5 Kilometern zu minimieren", so der Verband weiter. "Damit verlieren streng gesch├╝tzte Seetaucher, Trottellummen und Basst├Âlpel die f├╝r sie gesch├╝tzten Lebensr├Ąume."

Neben den Seev├Âgeln sorgt sich der Verband um den Schweinswal, dessen Population in der Nordsee sich in den vergangenen 20 Jahren halbiert habe. Der jetzt forcierte Ausbau der Windenergie sei indes "unvereinbar mit dem seit 2013 geltenden Schallschutzkonzept zum Schutz von Deutschlands einzigem heimischen Wal in Nord- und Ostsee."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
BundesregierungDeutschlandNordseeOstsee

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website