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Krieg in der Ukraine: So bereitet sich Hamburg auf Geflüchtete vor


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So bereitet sich Hamburg auf Geflüchtete vor

Von dpa, t-online, EP

Aktualisiert am 28.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Flüchtlinge aus der Ukraine kommen am Grenzübergang in Polen an: In Hamburg will die Stadt die Kapazitäten für die Aufnahme von Geflüchteten erhöhen.
Flüchtlinge aus der Ukraine kommen am Grenzübergang in Polen an: In Hamburg will die Stadt die Kapazitäten für die Aufnahme von Geflüchteten erhöhen. (Quelle: Visar Kryeziu/dpa-bilder)
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Mehr als 100.000 Menschen sind aktuell auf der Flucht vor Putins Krieg gegen die Ukraine. Einige davon sind bereits in Hamburg angekommen. Doch wie ist die Hansestadt darauf vorbereitet?

In Hamburg beweisen zahlreiche Bürger und Bürgerinnen Solidarität mit der Ukraine. Dutzende haben vor dem russischen Konsulat gegen den Krieg protestiert, viele wollen noch weiter helfen: Sie organisieren Unterkünfte für Geflüchtete und sammeln Sach- und Geldspenden.

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat die Solidarität der Hamburger mit den Menschen in der Ukraine gelobt. "Es gibt eine unglaubliche Solidarität und Hilfsbereitschaft in Hamburg", sagte Tschentscher am Sonntag beim "Benefizkonzert des Bundespräsidenten" in der Elbphilharmonie.

"Wir sind in einem engen Austausch mit dem Generalkonsulat, es gibt viele praktische Dinge, die jetzt vorzubereiten sind. Wir erwarten auch Flüchtlinge, die zu denjenigen kommen, die schon bei uns leben." Schon jetzt lebten 4.000 Menschen aus der Ukraine in Hamburg.

Krisenstab in Hamburg nimmt Arbeit auf

Bis Sonntagnachmittag seien acht Flüchtlinge im Ankunftszentrum aufgenommen worden, sagte ein Sprecher der Innenbehörde. Man wisse aber, dass andere Ukrainer auch privat bereits in Hamburg untergekommen seien. Nach dem russischen Einmarsch waren die ersten Ukrainer am Freitag ins Ankunftszentrum in Rahlstedt gekommen.

In der Innenbehörde hatte bereits am Donnerstag ein Krisenstab die Arbeit aufgenommen, um die Unterbringung möglicher Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine zu koordinieren. "Die Türen unseres Ankunftszentrums am Bargkoppelweg 66a sind 24/7 für Sie geöffnet", twitterte Innensenator Andy Grote (SPD) am Freitag.

Tschentscher: Hamburg ist vom Ukraine-Krieg betroffen

"In einem ersten Schritt können wir 2.000-3.000 Menschen in bestehenden Unterkünften versorgen und die Zahl ggf. sukzessive erhöhen", so Grote. Dort finde neben der Aufnahme auch eine medizinische Versorgung statt. "Denn klar ist: Wir werden den Vertriebenen aus der Ukraine auch in Hamburg Schutz bieten und uns um sie kümmern."

Hamburg sei durch seine internationalen Beziehungen besonders vom Krieg in der Ukraine betroffen. "Man kann das jetzt noch nicht absehen, welche Folgen die nächste Zeit entstehen – aber wir spüren sie unmittelbar als internationale Stadt", sagte Peter Tschentscher am Sonntag. "Wir haben eine Hafengesellschaft, die einen Terminal in Odessa betreibt. Wir haben von dort sogar unmittelbare Berichte, was dort passiert. Das ist sehr erschreckend."

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
  • Hamburg.de: "Lage in der Ukraine: So bereitet sich Hamburg vor"
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